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Aus der Stadt Polizei verwarf Hinweise auf Alexander K.
Hannover Aus der Stadt Polizei verwarf Hinweise auf Alexander K.
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00:15 16.12.2012
Von Tobias Morchner
Untersuchung der Wohnung von Alexander K. Quelle: Körner
Hannover

Kollegen aus Bielefeld hatten den Tipp gegeben. „Wir haben uns die Sachen angesehen und festgestellt, dass sie strafrechtlich nicht relevant sind“, sagt Polizeisprecher Holger Hilgenberg. Eines der Videos wurde am 1. Januar 2010 veröffentlicht. Darin wird ein Verbrechen an einer Frau mit blonden Haaren und „dicker Brille“ beschrieben. Der Text könnte als Anspielung auf den Mord an Monika P. gelesen werden, die in ebendieser Neujahrsnacht verschwand und deren Leiche zerstückelt am Ihmeufer entdeckt wurde. Bei der Sichtung der Videos 2011 fiel bei der Polizeidirektion diese Parallele nicht auf, sodass K. damals nicht vernommen wurde. Die Polizei prüft jetzt, wie es zu dem Versäumnis kommen konnte.

Die Hinweise aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit Alexander K. und dessen Freundin Camilla W. sind spärlich. Einen Tag, nachdem die Polizei Handzettel mit Fotos in der Südstadt und am Maschsee verteilt hat, meldeten sich nur zwei Zeugen, deren Aussagen die Ermittler nicht weiterbrachten. K. wird verdächtigt, die 44-jährige Andrea B. getötet und ihre Leiche zerstückelt zu haben. W. könnte beim Abtransport der Leichenteile behilflich gewesen sein. Gegen sie wird ermittelt, weil sie mit der ec-Karte der Toten in der Limmerstraße einen dreistelligen Bargeldbetrag abgehoben hatte.

Alexander K. steht in Verdacht, die Drogenabhängige Andrea B getötet zu haben - die Kripo suchte Ende November 2012 nach Spuren in der Wohnung des Mannes.

Gegenüber der HAZ hat sich ein früherer Bekannter von K. geäußert. Sie freundeten sich 2007 im Gefängnis in Herford an. K. verbüßte eine Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. „Schon damals hatte er drastische und radikale Ansichten“, sagte der Mann. „Er hat mir erzählt, dass es in seiner Heimatstadt Minden Streit mit Arabern gab und er einen von ihnen niedergestochen hat.“ Seinerzeit soll K. bereits Gedichte und Rap-Texte mit gewaltverherrlichendem und ausländerfeindlichem Inhalt verfasst und ins Internet gestellt haben.

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