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Aus der Stadt Polizei will Maschseefest weiträumig absperren
Hannover Aus der Stadt Polizei will Maschseefest weiträumig absperren
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00:17 23.07.2017
Von Andreas Schinkel
Mit Stahlbarriere: Auf der Ostseite des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers ist jetzt ein Radweg eingerichtet. Quelle: Thomas
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Hannover

Zudem ist das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer seit Donnerstag nur noch eingeschränkt befahrbar. Auf der Fahrspur Richtung stadteinwärts hat die Stadt einen Radweg abgeteilt, für Autofahrer gilt seit Donnerstag Tempo 30 auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer.

Straßen rund um das Maschsee-Nordufer sind an vier Tagen in der Woche während des Maschseefests gesperrt. Quelle: HAZ-Grafik

„Ebenso wie das Schützenfest besitzt das Maschseefest einen hohen Symbolwert“, sagt der städtische Eventmanager Ralf Sonnenberg. Daher gelte es, angesichts islamistischer Terrorbedrohung besondere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die Polizei wird nahe dem Courtyard Hotel am Nordufer eine mobile Wache installieren. Wie schon im vergangenen Jahr werden Polizisten verstärkt Streife laufen. „Das ist bei unseren Gästen damals gut angekommen“, sagt Hans Nolte, Chef der Hannover Veranstaltungsgesellschaft (HVG), die das Fest ausrichtet. Zum Sicherheitskonzept gehören auch die Straßensperrungen. Die Polizei hatte nach den Lkw-Anschlägen von Nizza und Berlin angekündigt, Vorkehrungen treffen zu wollen. „Die Polizei braucht Handlungspielraum“, sagt Sonnenberg.

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Das Maschseefest 2017

Alles Wichtige zum diesjährigen Maschseefest lesen Sie hier.

An Tagen mit viel Musik auf den Festbühnen sowie an Wochenenden müssen Autofahrer den Norden des Maschsees weiträumig umfahren. Mittwochs und freitags werden folgende Straßen ab 19 Uhr abgeriegelt: Arthur-Menge-Ufer ab Courtyard Hotel, Culemannstraße, Willy-Brandt-Allee und das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zwischen Sprengel-Museum und Altenbekener Damm. Sonnabends sind diese Straßen schon ab 17 Uhr gesperrt, sonntags bereits ab 13 Uhr.

„Der Schützenplatz bleibt als Hauptparkplatz für das Maschseefest immer anfahrbar“, betont HVG-Chef Nolte. Auch die Shuttle-Busse zum Maschseefest dürfen auf den gesperrten Straßen weiterhin verkehren, Gleiches gelte für Radler.

Aber auch Radfahrer müssen sich umstellen. Der Radweg auf der Seeseite des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers wird bis zur Kreuzung Altenbekener Damm komplett gesperrt. Dafür hat die Stadt einen Radstreifen auf der stadteinwärts gerichteten Fahrbahn mit einer Barriere abgetrennt. „Immer wieder gab es Probleme für Radfahrer auf dem Weg an der Seeseite“, sagt Eventmanager Sonnenberg. Daher habe man sich jetzt für die Straßenlösung entschieden. 35 000 Euro lässt sich die Stadt den temporären Radweg auf der Fahrbahn kosten. Die Regelung gilt bis 25. August, wenn alle Stände abgebaut sind.     

Conrad von Meding 23.07.2017
Andreas Schinkel 20.07.2017