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Aus der Stadt Polizei zufrieden mit Fußball-Einsatz
Hannover Aus der Stadt Polizei zufrieden mit Fußball-Einsatz
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18:57 17.02.2012
Von Tobias Morchner
Foto: Die Polizei zieht eine positive Bilanz des mehrstündigen Einsatzes am Donnerstag.
Die Polizei zieht eine positive Bilanz des mehrstündigen Einsatzes am Donnerstag. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Trotz eines beständigen Katz- und-Mausspiels zwischen den gewaltbereiten Anhängern der Roten und den Fußballchaoten aus Belgien, gelang es den Beamten immer wieder, sich anbahnende Ausschreitungen bereits im Keim zu ersticken.

Vor Anpfiff der Begegnung gegen 21 Uhr nahm die Polizei drei Personen in Gewahrsam. Die Hooligans aus den Reihen der 96-Fans hatten angekündigt, die Belgier auf dem Weg zum Stadion angreifen zu wollen. In der Nacht kesselte die Polizei zudem eine Gruppe von 24 Hannover-Hooligans in der Altstadt ein. Sie hatten versucht, auf eine Gruppe belgischer Chaoten im Steintorviertel los zu gehen. Auch sie mussten ein paar Stunden in der Gewahrsamszelle verbringen. Brenzlig wurde die Situation rund zwei Stunden vor dem Spiel im Bereich des Steintors. Um etwa 40 Fußballchaoten aus Hannover aufzuhalten, die eine Polizeikette durchbrochen hatten und sich mit belgischen Fans eine Schlägerei liefern wollten, mussten die Beamten teilweise ihre Schlagstöcke und Reizgas einsetzen. Verletzte gab es dabei nicht. Die Anhänger des FC Brügge zerstörten auf dem Weg zum Stadion die Schaufensterscheibe eines Cafés in der Ritter-Brüning-Straße.

Am Mittag erreichten die Fans des FC Brügge Hannover und zogen anschließend in Richtung Altstadt. Dort ansässige Händler befürchten Ausschreitungen, am Nachmittag blieb es aber weitgehend ruhig.

Nach Angaben der Polizei hat sich auch der Einsatz der neuen Facebook-Seite bewährt. Über das Portal des sozialen Netzwerks informierte die Einsatzleitung interessierte Fußballfans über die neusten Entwicklungen rund um das Spiel. Dadurch möchte die Behörde Großeinsätze wie den vom Donnerstag künftig transparenter machen und dadurch die Zahl der Übergriffe verringern.

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