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Aus der Stadt Mehr Straftaten auf dem Schützenfest
Hannover Aus der Stadt Mehr Straftaten auf dem Schützenfest
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14:19 10.07.2017
Mit 74 Straftaten gab es in diesem Jahr mehr Delikte auf dem Schützenfest als im Vorjahr. Doch vor allem die erhöhte Polizeipräsenz habe sich dennoch bewährt. Quelle: Dröse/Archiv
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Auf dem Schützenfest in Hannover hat die Polizei in diesem Jahr insgesamt 74 Delikte verzeichnet, 2016 waren es noch 60. Am häufigsten kam es demnach zu Körperverletzungen, insgesamt 29 Vorfälle registrierte die Polizei aufgrund von Streitigkeiten. Außerdem gab es unter anderem neun Diebstähle, drei sexuelle Belästigungen und einen Raub.

Alle Bilder von Schützenausmarsch 2017 in Hannover.

Am Donnerstag hatte die Polizei den Verlauf des Schützenfestes noch als positiv beschrieben, es habe weniger Straftaten als im Vorjahr gegeben. "Leider konnten wir die Tendenz von der Wochenmitte am Ende nicht mehr einhalten", sagt Behördensprecher Sören Zimbal am Montag danach. Besonders am Sonnabend sei das Schützenfest brechend voll gewesen, 17 Delikte wurden allein an diesem Tag gemeldet - darunter sieben Körperverletzungen.

In diesem Jahr zeigen die Polizei und Sicherheitsdienste erhöhte Präsenz auf dem Schützenfest in Hannover. An den Eingängen gibt es Taschenkontrollen.

Insgesamt zieht die Polizei dennoch ein positives Fazit. "Es war ein vernünftiges, friedliches und ruhiges Schützenfest", sagt Zimbal. "Insgesamt mussten wir weniger eingreifen." Das zeige vor allem die Zahl der Platzverweise: 2017 mussten 78 Menschen auf Anordnung das Festgelände verlassen, im Vorjahr waren es noch 132. Unter anderem die Einlasskontrollen hätten dazu beigetragen, dass betrunkene und aggressive Menschen gar nicht erst auf den Schützenplatz gelassen wurden. "Die Rückmeldung der Besucher auf unsere Arbeit war rundum positiv", sagt Zimbal.

pah