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Aus der Stadt Polizeieinsatz bei Obama-Besuch kostet 13 Millionen
Hannover Aus der Stadt Polizeieinsatz bei Obama-Besuch kostet 13 Millionen
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00:17 03.03.2017
Von Tobias Morchner
„Der Bund muss Kosten tragen“: Obama und Merkel in Hannover. Quelle: dpa/Archiv
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Hannover

13 Millionen Euro sind insgesamt angefallen für die Arbeitsstunden der rund 5000 Beamten, deren Verpflegung, die Unterbringung, das Benzin für die Polizeifahrzeuge, die Hubschrauber der Behörde und alles, was sonst benötigt wurde, um die Sicherheit des US-Präsidenten in Hannover zu gewährleisten. Damit war dies der größte Polizeieinsatz in der Geschichte Hannovers gleichzeitig auch der teuerste.

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Zur Erinnerung: Allein die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten gestaltete sich so schwierig, dass sogar Urwald-Lodges im Serengeti-Park in Hodenhagen für Polizisten gemietet werden mussten, weil in der Stadt nichts zu finden war. „13 Millionen sind ein Batzen Geld, der hauptsächlich vom Land Niedersachsen bezahlt werden muss“, sagt Dietmar Schilff, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen. „Nach unserer Auffassung muss der Bund bei einem Ereignis dieser Bedeutung auch den größten Anteil der Kosten tragen, denn das Geld fehlt bei uns jetzt an anderer Stelle“, sagt der GdP-Chef. Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) kritisiert seit Langem die sich immer weiter drehende Kostenspirale bei Großereignissen. „Wo soll denn das noch hinführen?“, fragt Matthias Karsch, Vorsitzender des Direktionsverband des BDK in Hannover. Wenn so viel Geld für solche Einsätze da sei, müsse auch Geld übrig sein für die Kriminalpolizei und die ermittelnden Bereiche, sagt der Kripo-Beamte.

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Insgesamt war der zweitägige Obama-Besuch sogar noch teurer. Denn zu den Kosten für die Polizisten kommen noch die Beträge für alle Veranstaltungen der Bundesregierung während des Aufenthalts des mächtigsten Mannes der Welt - beispielsweise das Festessen in Herrenhausen, das vom Bund bezahlt wurde.

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