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Aus der Stadt Polizist tötet sich in Hannover mit Dienstwaffe
Hannover Aus der Stadt Polizist tötet sich in Hannover mit Dienstwaffe
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21:54 26.01.2011
Von Vivien-Marie Drews
Quelle: Tim Schaarschmidt (Symbolbild)

Ein 52-jähriger Polizist hat sich am Mittwochmorgen mit seiner Dienstwaffe das Leben genommen. Mehrere Kollegen fanden den Mann in einem Kellerraum der Polizeiinspektion West in der Gartenallee in Linden. „Die Hintergründe sind bisher nicht bekannt“, sagte Polizeisprecher Thorsten Schiewe. Nichts deute darauf hin, dass der Mann einer Straftat zum Opfer gefallen sein könnte. „Wir werden versuchen, das Geschehen aufzuarbeiten“, sagte Polizeipräsident Uwe Binias. Der Verstorbene hinterlässt eine Ehefrau.

Vor genau einem Jahr hatte der Tod eines Mitarbeiters der Zentralen Polizeidirektion Hannover für Erschütterung unter den Beamten gesorgt. Kollegen fanden den Leichnam des 56-Jährigen damals in seinem Dienstzimmer. Zunächst war unklar gewesen, ob es sich bei dem Vorfall um einen Selbstmord oder ein Unglück handelte. Eine Untersuchung ergab schließlich, dass sich der tödliche Schuss beim Reinigen der Dienstwaffe gelöst und den Beamten in die Brust getroffen hatte.

Im April 2010 mussten die Beamten der Polizeidirektion einen weiteren Trauerfall verarbeiten. Ein 46-jähriger Kriminalpolizist hatte sich an der Vahrenwalder Straße das Leben genommen. Der Beamte tötete sich mit einem Schuss aus einer Pistole, bei der es sich aber nicht um die Dienstwaffe handelte.

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