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Aus der Stadt Post arbeitet Folgen des Streiks ab
Hannover Aus der Stadt Post arbeitet Folgen des Streiks ab
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00:17 24.05.2015
Von Bernd Haase
Bis Freitag will die Post in Hannover alle durch den Streik verzögerten Briefe zustellen. Quelle: dpa
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Hannover

Während am Donnerstag bei den Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Post und Gewerkschaft Verdi einmal mehr nichts voranging, hatten viele Kunden in Hannover und der Region noch unter Folgen des vergangenen Streiks zu leiden. „Es sind Briefe liegengeblieben. Wir denken, dass wir die Rückstände bis spätestens zum Freitag abgebaut haben“, sagt Postsprecher Jens-Uwe-Hogardt.

Der jüngste Streik bei der Post dauerte vom Freitag vergangener Woche bis Dienstag. Betroffen war auch das zentrale Briefzentrum der Region Hannover in Pattensen, aber das war laut Hogardt nicht das große Problem. „In Hannover und einigen Umlandstädten wie Lehrte und Burgdorf haben sich vergleichsweise viele Zusteller am Streik beteiligt“, erklärt er. Weil teilweise vier Tage nichts lief und weil man sich entschieden habe, Pakete gegenüber Briefen bei der Zustellung vorrangig zu behandeln, seien die Rückstände aufgelaufen. Normalerweise verspricht die Post, jeden Brief nach spätestens einem Tag zuzustellen. Jetzt liegen die Verzögerungen bei bis zu drei Tagen.

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Unterdessen ist man bei den Tarifgesprächen dabei, in Sachen Verhandlungsrunden gegenüber denen bei der Bahn aufzuholen. Dort läuft derzeit Runde zwölf, bei der Post scheiterte gestern Runde fünf. Hinterher warfen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einander Verweigerungshaltung vor. Man sieht sich am 1. und am 2. Juni wieder. Ob es vorab wieder zu Warnstreiks kommt, ist noch nicht ausgemacht.

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