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Aus der Stadt Protest gegen Abriss des Plenarsaals
Hannover Aus der Stadt Protest gegen Abriss des Plenarsaals
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20:49 03.03.2010
Von Conrad von Meding
Das Modell des ersten Platzes. Quelle: Steiner (Archiv)

Zu den Unterzeichnern zählen der ehemalige Leiter des hannoverschen Gartenamts, Prof. Kaspar Klaffke, die Architekten und Stadtplaner Peter Dellemann und Jürgen Eppinger, der Architekt Ulrich Gerlach und der Volkswirt Wilhelm Gehrke. Sie halten eine Abbruchgenehmigung für „rechtswidrig und gerichtlich anfechtbar“.

Ausdrücklich brechen die Schreiber eine Lanze für Modernisierungen im Landtag: Der Wunsch nach mehr Transparenz, Tageslicht und Außenkontakt sei nachvollziehbar. Ihn zurückzustellen, weil in der Bevölkerung Investitionen in Parlamentseinrichtungen häufig „schwer vermittelbar“ seien, halten sie für unangemessen. Allerdings sei „auch der niedersächsische Landtag als oberstes Organ der Legislative an die geltenden Gesetze gebunden“. Das Aushebeln des Denkmalschutzes sei „inakzeptabel“.

Die Vertreter der Akademie fordern, „einen Augenblick innezuhalten“ und zu überlegen, ob das Raumprogramm trotz inzwischen verkleinerten Parlaments größer ausfallen müsse als 2002 geplant. Sie empfehlen, den ersten Preisträger des Wettbewerbs von 2002 (Büro Koch Panse, Hannover) und den Zweitplatzierten des aktuellen Wettbewerbs (Büro Gebhardt, Hamburg), mit einer Weiterbearbeitung ihrer Konzepte zu betrauen, weil beide das denkmalgeschützte Plenargebäude des Architekten Dieter Oesterlen achten.

Grüne laden Gebhardt ein

Weil die CDU-Landtagsfraktion für Dienstag den Erstplatzierten vom Büro Yi (Köln) zum Gespräch über mögliche Nachbesserungen eingeladen hat, laden nun auch die Grünen den von ihnen favorisierten Zweitplatzierten vom Büro Gebhardt ein. Architekt Walter Gebhardt stehe am Dienstag zeitversetzt für ein Gespräch mit allen Fraktionen zur Verfügung, sagt Grünen-Abgeordneter Enno Hagenah.

Es ist 8.30 Uhr in der Üstra-Linie 8. Der „No Problem“-Mann hat einen Sitzplatz, einen ausgeschlafenen Gesichtsausdruck und Handyempfang. Verkehrschaos? Nicht an diesem Morgen. Kein Problem. Es wird gegähnt statt gedrängelt. Gequatscht statt gequetscht. Die Bahn ist voller Messegäste in akkurat sitzenden Anzügen.

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