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Aus der Stadt Neuer Termin für „Licht aus für Rassisten“
Hannover Aus der Stadt Neuer Termin für „Licht aus für Rassisten“
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13:32 04.01.2015
 Im März ging in Hannover das Licht für den Umweltschutz aus, am Montag möglicherweise gegen Pegida. Quelle: Archiv
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Hannover

Wenn die Kölner Innenstadt inklusive dem Dom dunkel wird, sollen auch in anderen Städten die Lichter ausgehen. Dafür wirbt die Organisation „Licht aus für Rassisten" zurzeit im Internet. Auch für Hannover gibt es diese Initiative. Auf Facebook ruft die Aktivistin Jennifer Löffler dazu auf, am Montagabend des 12. Januar in der hannoverschen Innenstadt das Licht auszumachen. Gleichzeitig soll es eine Kundgebung gegen Pegida geben.

Bislang hat die Aktion rund 500 Zusagen. Die Initiative wendet sich vor allem an die Gewerbetreibenden und Institutionen in der Stadt und fordert sie zur Teilnahme auf. Ab Beginn der Demos in Köln sollen sie die Außen- und Innenbeleuchtungen ausschalten, um damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. „Ab Beginn der Pegida-Veranstaltung können wir den Rassisten so zeigen, dass in unserer bunten Stadt kein Platz für ihre fremdenfeindliche Ideologien ist", heißt es in dem Aufruf. 

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In Köln gewann die Initiative sogar die Verwaltung des Kölner Doms für sich. „Die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten", sagte Dompropst Norbert Feldhoff Anfang der Woche. Er kündigte an, dass die Beleuchtung des Doms für die Dauer der Demo ausgeschaltet bleiben werde. Auch in Dresden wurde die Semperoper bei einigen Protesten von Pegida nicht angestrahlt.

„Licht aus für Rassisten" ist eine Initiative, die in zahlreichen deutschen Städten zum Protest gegen Pegida das Licht ausschalten lassen will. „Dunkle Städte wären ein grandioses Zeichen von Menschlichkeit!", heißt es dazu auf der Webseite.

isc/dpa

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