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Aus der Stadt Proteste gegen Sommerbiwak der Bundeswehr
Hannover Aus der Stadt Proteste gegen Sommerbiwak der Bundeswehr
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12:30 29.08.2009
Zwei Demonstranten enthüllen ein Plakat vor dem Stadtpark. Quelle: Elsner

„Sie sollen nicht eine muntere Party feiern und gleichzeitig in Afghanistan Krieg führen. Deswegen sind wir heute hier“, sagte Agnes Hasenjäger, Kreisvorsitzende der Partei Die Linke. Zwei Demonstranten, die sich schwarze Anzüge angezogen hatten, gelang es, vor dem Eingang zum Kuppelsaal ein Plakat mit der Aufschrift „Krieg ist kein Gartenfest“ zu entrollen. Sie wurden von der Polizei abgeführt.

Rund 250 Gegner des Sommerbiwaks hatten sich am Freitagabend vor dem HCC in Hannover versammelt. Mit Spruchbändern, Trillerpfeifen und mit roter Farbe bemalten lebensgroßen Puppen, die sie an Bäume gebunden hatten, demonstrierten sie gegen das Sommerfest der Bundeswehr.

Gegen 19 Uhr setzte sich der Protestzug in Bewegung. Anders als im vergangenen Jahr durften die Biwak-Gegner in der Clausewitzstraße, direkt am Veranstaltungsort, eine zehnminütige Zwischenkundgebung abhalten, bevor die Teilnehmer weiter Richtung Weißekreuzplatz zogen. Die Gäste des Biwaks nahmen die Aktionen gelassen hin. „Das ist jedes Jahr das gleiche Spiel. Mich stört es nicht besonders. Es gehört inzwischen irgendwie dazu“, sagte Heinrich Klocke-mann.

Eine andere Meinung vertrat Arno Wahl: „Jeder hat das Recht, seine Meinug zu äußern, aber hier halte ich den Protest für deplatziert.“ Die Polizei sprach von friedlichen Protesten.

tm

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