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Aus der Stadt Halterin von Kater Fritzi muss für Mopsi zahlen
Hannover Aus der Stadt Halterin von Kater Fritzi muss für Mopsi zahlen
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07:19 08.12.2016
Die Katzenbesitzerin muss die Tierarztkosten für Kaninchen Mopsi zahlen. Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Einer der sich stark ähnelnden Katzenbrüder hatte Mopsi im Juni 2015 in dessen angestammtem Gartenrevier gejagt, dabei brach sich das Kaninchen ein Bein. Monate später musste sein linker Hinterlauf amputiert werden, kurz darauf starb das Tier. Doch war der Halter doppelt gestraft, denn einer der Kater biss ihn im September auch noch in die Hand. An dieser Verletzung laborierte der 55-Jährige sechs Wochen lang.

Hier war das Landgericht allerdings der Einschätzung der Vorinstanz gefolgt und hatte einen Schmerzensgeldanspruch des Kaninchenbesitzers verneint: Er hätte Kater Fritzi niemals mithilfe einer Armbewegung aus seinem Schuppen verscheuchen dürfen. Für den Beinbruch seines Karnickels trage er hingegen keine Verantwortung – er sei nicht verpflichtet gewesen, Mopsi im Haus einzusperren.

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miz

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