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Aus der Stadt Radler meistern Stangenwald und Rampen
Hannover Aus der Stadt Radler meistern Stangenwald und Rampen
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19:41 10.05.2015
Von Michael Zgoll
Die vierjährige Lilly steuerte souverän durch den Fahrradparcours. Quelle: Hagemann
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Hannover

Lilly aus Groß-Buchholz war eine der jüngsten Besucherinnen der „Erlebnisausstellung Stadt, Mensch und Fahrrad“, die am Sonntag erstmals in Hannover stattfand. Die Vierjährige kurvte souverän durch den Hindernisparcours der Verkehrswacht – immerhin startete sie ihre Zweiradkarriere schon mit drei Jahren auf dem Laufrad. Die Polizei hatte an der für den Autoverkehr gesperrten Goseriede einen Fahrradsimulator aufgebaut, die Radstation der Suchthilfe-Organisation Step lud zur vollautomatischen Rahmen- und Reifenwäsche ein, und natürlich warteten auch die Veranstalter – das Umweltzentrum Hannover und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club – mit Infoständen auf.

Die Veranstaltung "Erlebnisausstellung Stadt, Mensch und Fahrrad" fand erstmals in Hannover am Steintor statt. Unter anderem waren die Polizei, das Umweltzentrum Hannover und der ADFC mit Infoständen vor Ort.

Besonders beliebt bei Jugendlichen war der von Yard Skatehall und einem Nordstädter Fahrradgeschäft aufgebaute BMX-Parcours. Jump Box, Curb und Roof-Box-Rampe animierten die Jungen zu halsbrecherischen Sprüngen. „Ich hab‘ mir schon mal das Schlüsselbein gebrochen, aber das macht nichts“, erzählte der 15-jährige Ediz Sindern und gab sich ganz cool.

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Ein Liegeradspezialist aus der Nachbarschaft hatte zwei echte Hingucker mitgebracht: Mit Kohlefaserhüllen verkleidete Hochgeschwindigkeitsräder. Schon auf flachem Terrain können die windschnittigen Velomobile Tempo 90 erreichen, kosten allerdings ab 7000 Euro aufwärts. Zum Programm des sonnigen Sonntags zählten ferner Podiumsdiskussionen, E-Bike- und Segway-Probefahrten, Hochradshows sowie Einrad- und Stelzenläufer-Einlagen vom Zirkus Salto.     

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