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Aus der Stadt Rätselraten um Gilde geht weiter
Hannover Aus der Stadt Rätselraten um Gilde geht weiter
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20:18 12.05.2015
Von Bernd Haase
Wie geht es bei Gilde weiter? Auch am Dienstag gab es nichts Erhellendes. Quelle: Archiv
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Hannover

Als möglichen Interessenten hatten die Verfasser die Holding TCB ins Spiel gebracht, die unter anderem das Frankfurter Brauhaus in Brandenburg besitzt. Weder AB Inbev noch TCB gaben Erklärungen ab - auch gegenüber den Arbeitnehmern nicht, die durch den Inside-Bericht auf den Plan gerufen worden waren. AB Inbev hatte lediglich bestätigt, ein Verkauf sein ein mögliches Zukunftsszenario.

Anders als im „Inside“-Bericht war im Umfeld der Gilde nicht nur über eine Veräußerrung, sondern auch über einen Lohnbrauauftrag durch TCB für die bei Weitem nicht ausgelastete Gilde spekuliert worden. TCB macht sein Hauptgeschäft mit preisgünstigen Handelsmarken für Supermarktketten.

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Generell gibt es zwischen AB Inbev und der Stadt einen bis 2020 laufenden Standortsicherungsvertrag für die Gilde. Theoretisch wäre das große Brauereigelände in Maschsee-Nähe auch ein lukrativer Standort für Wohnungsbau, wenn dort irgendwann nicht mehr gebraut wird. Den Wert der Flächen taxieren Marktkenner auf mehr als 50 Millionen Euro. Allerdings haben SPD und Grüne mehrfach betont, den Bebauungsplan nicht entsprechend ändern zu wollen. „Das gilt weiterhin“, sagt der Baupolitiker der Grünen, Michael Dette.

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