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Aus der Stadt Region setzt auf Neubauten für Flüchtlinge
Hannover Aus der Stadt Region setzt auf Neubauten für Flüchtlinge
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20:16 12.05.2015
Von Mathias Klein
Containersiedlungen für Flüchtlinge soll es möglichst nicht geben: Die Region setzt auf solide gebaute Mehrfamilienhäuser. Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Dienstag machte die Regionsversammlung den Weg für ein entsprechendes Programm frei, dass mit Wohnungsbaugesellschaften wie der Kreissiedlungsgesellschaft verwirklicht werden soll. Der Plan sieht vor, neu zu bauende Mehrfamilienhäuser zehn Jahre für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, anschließend sollen sie als Sozialwohnungen verwendet werden. Damit setzt die Region nicht auf „Provisorien sondern auf vernünftige Lösungen, die ins städtebauliche Konzept passen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Für die Bauten trägt die Region 22 Prozent der Baukosten.

Neben anderen Vorteilen sei die Unterbringung von Flüchtlingen deutlich preiswerter als in Containern, erläuterte der Sozialdezernent der Region, Erwin Jordan. Die Unterbringung eines Flüchtlings im Container koste 600 Euro pro Monat, in einer der geplanten Wohnungen dagegen lediglich „zwischen 250 und 280 Euro pro Monat“, berichtete er.

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Das Konzept sieht zwei bis zweieinhalbgeschossige Bauten mit einer Belegung jeweils zwischen 50 und 80 Flüchtlingen vor. „Die Kommunen, denen wir das Konzept vorgestellt haben, haben positiv reagiert“, sagte Jordan. Bisher hat es Gespräche mit Ronnenberg, Sehnde und Uetze gegeben. „Wir rechnen damit, nachhaltig zur Entspannung bei der Unterbringung von Flüchtlingen beizutragen“, betonte er.

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