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Aus der Stadt Region prüft Praxis an Berufsschulen
Hannover Aus der Stadt Region prüft Praxis an Berufsschulen
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08:00 22.09.2010
Von Mathias Klein
An der Berufsbildenden Schule BBS 14 in Groß-Buchholz sollen zwischen 2005 und 2009 mindestens 400.000 Euro unterschlagen worden sein.
An der Berufsbildenden Schule BBS 14 in Groß-Buchholz sollen zwischen 2005 und 2009 mindestens 400.000 Euro unterschlagen worden sein. Quelle: Rainer Dröse (Symbolbild)
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Dazu werde mit allen Schulleitern der 15 Berufsbildenden Schulen der Region gesprochen. Nach der Überprüfung werde geklärt, ob Änderungen im Verfahren notwendig seien, meinte Meyer.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft bei der Frau 22.000 Euro von verschiedenen Konten gepfändet. Außerdem stellten die Ermittler ein Auto und einen Motorroller im Gesamtwert von 13.000 Euro sicher, beides soll die 50-Jährige von dem veruntreuten Geld gekauft haben.

Eine frühere Sekretärin der Berufsbildenden Schule BBS 14 in Groß-Buchholz soll zwischen 2005 und 2009 mindestens 400.000 Euro unterschlagen haben. Die 50-Jährige, gegen die wegen Untreue ermittelt wird, soll Geld aus dem Schulbudget an Verwandte und Bekannte überwiesen haben. Nach Angaben der Region werden die Beschaffungen der Berufsbildenden Schulen regelmäßig vom Rechnungsprüfungsamt der Region untersucht. Die letzte Überprüfung bei der BBS 14, an der künftige Kaufleute unterrichtet werden, habe im Jahr 2008 stattgefunden, teilte der Regionssprecher gestern mit. „Es wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt“, sagte er.

Sollten sich die Anschuldigungen gegen die Sekretärin bestätigen, dann hat die Frau in den fünf Jahren ein Fünftel des Budgets der Schule unterschlagen. Der Jahresetat für die BBS 14 betrug in den vergangenen Jahren durchschnittlich 337.000 Euro.