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Aus der Stadt Hotline ist nur schwer zu erreichen
Hannover Aus der Stadt Hotline ist nur schwer zu erreichen
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10:42 19.11.2014
Von Mathias Klein
Nach Angaben von Regionssprecherin Kreutz komme es vor und zu Beginn eines neuen Schuljahres zu einem höheren Aufkommen von Anfragen.
Nach Angaben von Regionssprecherin Kreutz komme es vor und zu Beginn eines neuen Schuljahres zu einem höheren Aufkommen von Anfragen. Quelle: dpa
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Hannover

Wie Regionssprecherin Christina Kreutz auf Anfrage mitteilte, ist das Telefon zu den Anfragen für finanzielle Unterstützung von Kindern aus armen Familien nur mit einem Mitarbeiter besetzt. „Wir haben aber festgestellt, dass in besonderen Zeiten nicht alle Anrufer durchkommen“, räumt die Sprecherin ein.

Das musste zum Beispiel HAZ-Leserin Gabriele K. aus Laatzen feststellen, die für ihre Tochter eine Fahrkarte für den Weg zur Schule in Hannover beantragt hatte, aber dann nichts mehr von den zuständigen Mitarbeitern der Region hörte.

Also versuchte die Mutter, die extra für solche Zwecke geschaltete Hotline anzurufen. Sie berichtet von einem Tag, als sie 13-mal innerhalb der üblichen Geschäftszeiten versuchte, dort durchzukommen. „Aber nie ist dort jemand zu erreichen“, sagt die Mutter. Entweder sei besetzt, oder es gehe niemand dran, oder es käme eine Ansage, dass sich alle Mitarbeiter in Beratungsgesprächen befänden. Immer wieder versuchte sie, dort durchzukommen, irgendwann hat Gabriele K. aufgehört, die Tage und die Anrufe zu zählen. Dann schaffte es die Mutter doch noch, eine Mitarbeiterin zu erreichen. Die konnte Gabriele K. zwar nicht helfen, aber sie versprach einen Rückruf der zuständigen Mitarbeiterin für den nächsten Tag. Aber der Rückruf kam nicht, weder am nächsten noch an einem anderen Tag.

Nach Angaben von Regionssprecherin Kreutz komme es vor und zu Beginn eines neuen Schuljahres zu einem höheren Aufkommen von Anfragen. Derzeit würden „alle Prozesse rund um das Bildungs- und Teilhabepaket“ geprüft. Außerdem werde versucht, „die Abläufe zu optimieren“. Derzeit würden in der Abteilung neue Mitarbeiter eingearbeitet, spätestens zum Beginn des neuen Jahres soll es mehr Mitarbeiter für das Kundentelefon geben, dann sei eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet.

 

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