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Aus der Stadt Alles unter Kontrolle
Hannover Aus der Stadt Alles unter Kontrolle
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15:21 14.06.2014
Foto: Auf dem Gelände des HCC proben Rettungskräfte am Sonnabend den Ernstfall.
Auf dem Gelände des HCC proben Rettungskräfte am Sonnabend den Ernstfall. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Unter der Annahme, ein ICE kollidiere mit einem Nahverkehrszug, haben Hannovers Rettungskräfte am Sonnabendvormittag den Ernstfall geprobt. Mit 50 Verletzten simulieren Feuerwehrleute, Sanitäter und Notärzte den „Massenanfall“ auf dem Gelände des Hannover Congress Centrum. Zur Erstversorgung diente das Krankenhaus Henriettenstiftung.

In solchen Fällen beendet die Klinik ihren Regelbetrieb, ein Notfallplan tritt in Kraft.

Großübung auf dem Gelände des HCC und im Krankenhaus Henriettenstiftung: 300 Einsatzkräfte und 50 Statisten probten den Ernstfall. Damit die Übung möglichst realitätsnah ablaufen konnte, fingierten die Statisten mit Kunstblut Verletzungen – die teilweise sehr echt aussahen.

Bis etwa 12.30 Uhr versorgten die Rettungskräfte die „Verletzten“, die durch die Realistische Unfalldarstellung (RUD) der Feuerwehr Hannover sowie des DRK gestellt wurden. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte in die Übung eingebunden.

Feuerwehrchef Claus Lange zeigte sich nach der Übung zufrieden. „Mit dem Modell der vier Erstversorgungskliniken sind wir in Hannover bestens auf derartige Großschadenereignisse vorbereitet“, sagte er. Neben der Henriettenstiftung sind auch die MHH, der Friederikenstift und das Klinikum Nordstadt als Erstversorgungskliniken vorgesehen.

tm/mhu/sag

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