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Aus der Stadt Ringen um Standort für Kletterhalle
Hannover Aus der Stadt Ringen um Standort für Kletterhalle
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18:35 20.04.2012
Von Andreas Schinkel
Der Alpenverein will eine für 750.000 Euro eine Kletterhalle in Hannover bauen. (Symbolbild) Quelle: Uwe Dillenberg
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Hannover

Der Alpenverein favorisiert eine städtische Fläche im Bereich Karl-Wiechert-Allee/Wolfsburger Damm, weil dort der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr besonders günstig ist. Infrage kommt aber auch ein Teil des Stadtbahnbetriebshofes an der Peiner Straße. Dem Vernehmen nach will die Stadt das Grundstück an der Karl-Wiechert-Allee lieber als Fläche für Wohnbebauung vermarkten. „Um einen ordentlichen Preis zu erzielen, müsste die Stadt aber eine kostspielige Lärmschutzwand bauen, um die Wohnungen von den nahen Bahngeräuschen abzuschirmen“, sagt Grünen-Ratsherr Mark Bindert. Daher sei die Stadt besser beraten, mit dem Alpenverein einen langfristigen Pachtvertrag zu schließen.

Insgesamt 750000 Euro muss der Alpenverein aufbringen, um die Kletterhalle zu realisieren. Das Finanzierungskonzept steht bereits, nur ein geeigneter Ort ist eben noch nicht gefunden. Der Sportpark wird eine Fläche von 2000 Quadratmetern umfassen und soll allen Besuchern offenstehen. „Mitglieder des Alpenvereins werden nur beim Eintrittsgeld begünstigt“, sagt Manfred Bötefisch, Vorsitzender des Alpenvereins Hannover. Man rechnet mit 175000 bis 200000 Besucher pro Jahr. „Wir wollen in der Halle verschiedene Klettermöglichkeiten bieten“, sagt Bötefisch. Geplant sind eine Boulder-Strecke, also ein bodennahes Klettern in Absprunghöhe, sowie hohe Kletterwände, an denen die Sportler mit Seilen gesichert sind. In Hannover haben sich bisher zwei Sportparks aufs Kraxeln spezialisiert.

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Ursprünglich sollte die Halle auf der Bezirkssportanlage Döhren westlich der Schützenallee gebaut werden, doch im Bezirksrat Döhren-Wülfel war man sich uneinig. Auch hieß es vonseiten der Stadtverwaltung, dass der Bebauungsplan für das Areal nur eine Sportanlage, nicht aber eine Halle zulasse.

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