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Aus der Stadt 310.620 Besucher zur 
Personalunion
Hannover Aus der Stadt 310.620 Besucher zur 
Personalunion
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00:16 12.10.2014
Foto: Die Karkasse der Staatskrone Georg I. (1715) - Teil der britischen Kronjuwelen - war in der Niedersächsischen Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“ im Landesmuseum in Hannover zu sehen. Die Schau umfasste insgesamt etwa 1000 Objekte von 145 internationalen Leihgebern.
Die Karkasse der Staatskrone Georg I. (1715) - Teil der britischen Kronjuwelen - war in der Niedersächsischen Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“ im Landesmuseum in Hannover zu sehen. Quelle: dpa
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Hannover/Celle

Donnerstag zogen die Ausstellungsmacher in Hannover Bilanz und nannten auch die mit einiger Spannung erwartete abschließende Besucherzahl. Exakt 310 620 Gäste haben die Exponate in fünf Museen gesehen, wie die Projektleiterin und Direktorin des Landesmuseums, Katja Lembke, gestern mitteilte.

Die Zahl ist bereinigt um eine zuvor bestehende Unschärfe bei den Zwischenergebnissen der Gästezählung. Sie war dadurch entstanden, dass die Käufer der Kombitickets als Besucher in allen fünf teilnehmenden Museen gezählt wurden, ganz egal, ob sie mit ihrem Kombiticket dort auch tatsächlich waren. Damit ist die ursprünglich von Annette Schwandner vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur erhoffte Besucherzahl von 100.000 um mehr als das Dreifache übertroffen worden – und alle Beteiligten seien „rundum zufrieden“ wie es gestern bei der Bilanz hieß.

Das Ziel, Landesgeschichte lebendiger zu gestalten und mit der länderübergreifenden Betrachtung der Personalunion einen neuen Fokus zu setzen, sei erreicht worden. Auch wurde die gute Zusammenarbeit der einzelnen Museen betont: „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte Schwandner. Daher könnten sich alle beteiligten Häuser auch weitere gemeinsame Projekte vorstellen.

Lobend wurde außerdem die internationale Resonanz erwähnt: In den Besucherbüchern seien 20 bis 30 Prozent der Einträge englischsprachig, darunter Verfasser aus Großbritannien, aber auch Norwegen, Ungarn, Kanada, Polen und Brasilien.
Die Ausstellung hatte vom 17. Mai bis zum 5. Oktober insgesamt mehr als 900 Exponate aus 145 Ländern – 30 davon Leihgaben der Royal Collection von Queen Elizabeth II. – im Landesmuseum, im Historischen Museum, Wilhelm-Busch-Museum und im Celler Residenzmuseum gezeigt. Die gemeinsame Ausstellung kostete 5,4 Millionen Euro.

Tobias Morchner 12.10.2014