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Aus der Stadt SAE eröffnet neuen Mediencampus in Hannover
Hannover Aus der Stadt SAE eröffnet neuen Mediencampus in Hannover
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00:32 29.04.2018
Campus Manager Patrick Beyer (v.l.), Geschäftsführer Chris Müller und der Gitarrist von Fury in the Slaugherhouse, Christoph Stein-Schneider, eröffnen den SAE Campus in Hannover. Quelle: Sophie Villegas Franson
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Hannover

 Wer in Hannover als Digitalmedienprofi eine Karriere starten will, hat jetzt eine neue Anlaufstelle: Im neuen Marstall Quaree hat gestern nach rund einjähriger Bauzeit der SAE Mediencampus offiziell eröffnet. Hell, geräumig, modern, große Fensterfronten – das Ambiente macht was her in der neuen Medienschule.

„Der teuerste Spielplatz in Hannover“, so betitelt SAE-Geschäftsführer Chris Müller den neuen Mediencampus.

 Was aber die künftigen Studenten – maximal 350 werden es später sein – viel mehr interessieren dürfte: Die technische Ausstattung auf rund 1500 Quadratmetern Fläche hat sich der SAE Mediencampus rund eine Million Euro kosten lassen. Nun gibt es dort eine 240 Quadratmeter großen, offen gestaltete Edit-Area mit hochmodernen Workstations (Computer speziell für Film- und Musikbearbeitung sowie Spieleprogrammierung), dazu kommen fünf Regie- und drei Aufnahmeräume für Musik-, Sprach- und sonstige Tonaufnahmen. Für Filmproduktionen steht ein Greenscreen-Studio zur Verfügung.

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Zum Nulltarif gibt’s das alles allerdings nicht. Der SAE-Mediencampus ist eine private Hochschule. Wer seinen Bachelor in den Bereichen, Animation, Audio, Film, Games, Music Business, Cross Media und Web machen will, zahlt rund 20 000 Euro Studiengebühren. SAE-Geschäftsfüher Chris Müller und Campus-Manager Patrick Beyer in seiner Eröffnungsrede punkten aber mit ihrem „teuersten Spielplatz der Stadt“, dem City-Standort, der Ausstattung und den individuell gestalteten Lernräumen. Diese sind farblich in Anlehnung an berühmte Pop-Alben gestaltet. Eines nach dem Fury-Album“Jau!“ – wie passend, wo doch Fury-Schlagzeuger Rainer Schumann nicht nur Gast der Eröffnung war, sondern dort auch künftig im Co-Working-Space an seinen Projekten tüfteln will.

Von Laura Ebeling

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