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Aus der Stadt SPD fordert konkrete Hilfe für Brennpunktschulen 
Hannover Aus der Stadt SPD fordert konkrete Hilfe für Brennpunktschulen 
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18:15 13.12.2017
Unterricht unter erschwerten Bedingungen: Auch an der Grundschule Hägewiesen gibt es viele Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen. Quelle: Heidrich
Hannover

 „Schulen mit besonderen Herausforderungen brauchen besondere Unterstützung.“ Afra Gamoori, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, fordert mehr Hilfe für Schulen in sozialen Brennpunkten wie am Mühlenberg oder am Sahlkamp. Kinder sollten besser beim Spracherwerb und durch pädagogische Maßnahmen unterstützt werden. „Alle Kinder haben es verdient, bei ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert zu werden“, sagt Gamoori. Nötig sei ein stadtweites Konzept für alle Schulformen.

Ein entsprechender Entschließungsantrag, der von Grünen und FDP mitgetragen wird, hatte eigentlich im Schulausschuss der Stadt am Mittwoch diskutiert werden soll. Er wurde auf Antrag der CDU aber in die Fraktionen gezogen. Es sei wichtig, den Schulen zu helfen, betonte Bildungsexpertin Stephanie Matz. Es dürfe aber nicht sein, dass die Stadt Dinge finanziere, die eigentlich Landesaufgabe seien, wie Schulsozialarbeit. Man wolle das noch mal gründlich prüfen.

In Brandbriefen hatten sich Eltern von der Grundschule Mühlenberg und der Grundschule Hägewiesen am Sahlkamp über die Situation an ihren Schulen beschwert. Sie beklagten Gewaltbereitschaft und schlechte Sprachkenntnisse bei vielen Schülern, überfüllte Klassen und überforderte Lehrer. Auch die Leiter der Peter-Ustinov-Oberschule und der Johannes-Kepler-Realschule in Ricklingen hatten sich hilfesuchend an die Öffentlichkeit gewandt. Auch im Landtag hatte es Debatten zu Brennpunktschulen gegeben.

Die Schulen bräuchten mehr Sozialarbeiter und Sonderpädagogen, die Elternarbeit müsste verstärkt werden, sagte Gamoori, die Schulen müssten sich besser vernetzen, mehr in Verbünden und mit dem Stadtteil zusammenarbeiten. Für Schulschwänzer müsse es mehr Unterstützung geben. Nicht nur die Stadt, sondern auch das Land müsste sich mehr engagieren.

Von Saskia Döhner

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