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Aus der Stadt SPD und Grüne rangieren am ZOB
Hannover Aus der Stadt SPD und Grüne rangieren am ZOB
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19:56 07.04.2009
Von Gunnar Menkens
Soll neu gebaut werden: der ZOB Quelle: Martin Steiner

Der soll an der Ecke Lister Meile/Rundestraße nahe am derzeitigen, heruntergekommenen Haltepunkt entstehen. Näher an den Gleisen, um Reisenden schnelle Verbindungen zu ermöglichen und mit einer Toilettenanlage, um auch diese Wege zu erleichtern.

In der Bauverwaltung plant man Ähnliches, wenngleich in anderer Reihenfolge. Die Stadt will erst das alte ZOB-Gelände an einen Investor verkaufen, und dann einen neuen Busbahnhof bauen. So lange aber, meint Detlef Gerberding, SPD-Fraktionschef in Mitte, müsse man nicht warten. „Es steht ja schon Geld im Etat bereit.“ Der Sozialdemokrat hat im Haushalt 2009 einen Posten von 1,5 Millionen Euro entdeckt, der ausdrücklich für einen ZOB-Neubau gedacht ist. Weitere 2,5 Millionen Euro sind bereits für das kommende Jahr berücksichtigt. Rot-Grün wünscht sich zudem, dass sich Busunternehmen am Unterhalt beteiligen, ist der ZOB der Zukunft in Betrieb.

An der Fläche des 6500 Quadratmeter großen aktuellen Busbahnhofs zeigen, wie berichtet, mehrere Investoren Interesse. In der Diskussion ist unter anderem ein Hotelbau. In der Bauverwaltung kann man sich jedoch ebenso gut vorstellen, den ZOB durch einen Büroturm zu ersetzen. Spekuliert wird, dass das Land dort in einem Neubau ein Justizzentrum einrichten könnte.

Offensichtlich hat der Vorstoß aus dem Stadtteil Mitte Chancen, auch in der übergeordneten Ratsversammlung beschlossen zu werden. Der baupolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Thomas Hermann, sagte am Montag: „Die Situation am ZOB ist sehr unbefriedigend. Die Stadt arbeitet am Raschplatz nebenan, da muss man auch den Omnibusbahnhof neu ordnen.“ Würde der ZOB verlagert, müssten sich auch die Busunternehmer Gedanken machen über ein Konzept machen.

Ein Autodieb, der vor gut sieben Monaten einen tödlichen Unfall auf der Celler Straße verursacht hatte, ist gestern vor dem Amtsgericht schuldig gesprochen worden. Richterin Heike Klinker verurteilte den 36-Jährigen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis.

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