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Aus der Stadt "Die Partei" will Schützenfest Zuschüsse streichen
Hannover Aus der Stadt "Die Partei" will Schützenfest Zuschüsse streichen
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00:16 12.02.2017
Von Andreas Schinkel
Gefällt "Die PARTEI" in der bisherigen Form nicht: das Schützenfest in Hannover. Quelle: Thomas
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Hannover

Nicht das Schützenfest selbst wolle man abschaffen, betont Julian Klippert, Fraktionschef der Satirepartei, am Donnerstag im Oberbürgermeister-Ausschuss. Dennoch lässt er keinen Zweifel daran, was er von dem Traditionsfest hält. Die Veranstaltung sei eine Ansammlung von Ess- und Trinkbuden. Am Ende eines Festabends gehöre eine zünftige Schlägerei zum guten Ton.

Ein gesellschaftliches Vorbild liefere das Schützenfest nicht. Daher könne die Stadt auf ihren Zuschuss verzichten.

Hannover feiert sein Schützenfest. Angesichts der langen Tradition lohnt sich ein Blick zurück auf die besten Bilder aus der Geschichte des Schützenfestes Hannover.

„Das Schützenfest gehört zu Hannovers Tradition“, entgegnet FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Um sich ein anderes Bild zu machen, lade er Klippert beim nächsten Schützenfest zur Lüttjen Lage ein. SPD-Fraktionschefin Christine Kastning gibt zu bedenken, dass das Schützenfest auch ein Wirtschaftsfaktor sei. Am Ende lehnt der Ausschuss Klipperts Forderung einstimmig ab.

„Ich freue mich darüber“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) im Anschluss. Er weist darauf hin, dass die Stadt derzeit darüber nachdenke, wie die Qualität des Schützenfestes gesteigert werden könne.