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Aus der Stadt Schlussverkauf ohne Warteschlangen
Hannover Aus der Stadt Schlussverkauf ohne Warteschlangen
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20:20 27.07.2009
Die Schilder geben deutliche Hinweise: Sommerschlussverkauf! Quelle: Rainer Surrey

Zwar hatten einige hannoversche Einzelhändler extra noch einmal den Rotstift gezückt, um bereits reduzierte Sommerwaren erneut im Preis zu senken. Weil Händler jedoch seit 2004 nicht mehr an das Rabattgesetz gebunden sind und somit das ganze Jahr über Preisnachlässe geben dürfen, locken auch die hannoverschen Geschäfte schon seit vier bis sechs Wochen mit starken Rabatten.

Und so blieb der große Ansturm auf die Geschäfte ebenso aus wie die Drängelei an den Kleiderständern und die Schlangen vor den Kassen. „Seit Wochen wird pausenlos reduziert und die Menschen in der City sind entsprechend entspannt, weil ihnen ja nichts wegläuft“, sagte Dirk Aigner, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft.

Die Schlussverkaufsphasen dehnten sich immer weiter aus, bestätigt auch Hans-Joachim Rambow, Geschäftsführer des niedersächsischen Einzelhandelsverbandes. „Ende Juni ging es los – und jetzt erleben wir den Schlussakkord, der die Rabatte noch einmal um ein paar Prozentpunkte nach oben korrigiert“, sagt Rambow. Rund zwei Drittel der Sommerwaren, so schätzt der Experte, seien zwischen 20 und 50 Prozent reduziert. Bei Einzelstücken und Randgrößen gäben Händler bisweilen bis über 70 Prozent Rabatt. „Die Lager müssen frei werden für die Herbstkollektion“, meint CA&-Filialleiter Bernhard Grotehans.

Peter Krause, Geschäftsführer der hannoverschen Karstadtfiliale, sieht das auch so. Er und sein Team locken seit vergangenem Donnerstag zusätzlich mit einer Rabattaktion, bei der beim Kauf von bereits reduzierter Oberbekleidung noch einmal 20 Prozent vom Preis abgezogen werden. „Im Prinzip ist der Schlussverkauf aber gar nicht mehr existent, und es herrscht Wildwuchs bei den Rabattaktionen“, sagt Krause.

Den Kunden falle es zunehmend schwerer zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für den Schnäppchenkauf sei, meint auch Rambow: „Morgen kann der Artikel entweder weg sein oder noch stärker reduziert – das verunsichert.“ Klaus Peter-Regler, Geschäftsführer der Kaufhoffiliale an der Marktkirche, hingegen betrachtet die zunehmende Auflösung des Schlussverkaufs eher als Chance für den Kunden – schließlich blieben ihm so Warteschlangen und ein stressiges Einkaufserlebnis erspart. „Weil weniger los ist und es kaum noch Wühltische gibt, macht das Einkaufen in dieser Zeit jetzt viel mehr Spaß – und man kann in Ruhe Schnäppchen machen“, bestätigt Innenstadtbesucherin Lana Wegener.

von Julia Sellner

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