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Aus der Stadt Schwarzfahren kostet bald 60 Euro
Hannover Aus der Stadt Schwarzfahren kostet bald 60 Euro
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00:24 14.05.2015
Von Bernd Haase
Wer in einer Stadtbahn der Üstra vom 1. Juli an ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss statt 40 künftig 60 Euro Strafe zahlen. Quelle: dpa/Archiv
Hannover

Die anderen Unternehmen im Großraum Verkehr Hannover (GVH) werden die Erhöhung voraussichtlich zum selben Zeitpunkt wie die Üstra vornehmen. „Wir begrüßen die Anhebung ausdrücklich, weil der Abschreckungseffekt für Schwarzfahrer erhalten bleibt“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Die Tarife für Knöllchen im Nahverkehr waren zuletzt 2003 gestiegen; seinerzeit von 30 Euro auf 40 Euro. Iwannek verwies darauf, dass Schwarzfahrer in den meisten anderen europäischen Ländern stärker zur Kasse gebeten werden – in Belgien beispielsweise mit 200 Euro. Die Gebühr von sieben Euro, die verlangt wird, wenn jemand einen gültigen Fahrschein nicht bei der Kontrolle, aber nachträglich vorlegen kann, bleibt unverändert.

Die Üstra hatte im vergangenen Jahr die Kontrollen angezogen und knapp 64.000 Fahrgäste ertappt, die kein Ticket vorweisen konnten. Das entsprach einem Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber dem Jahr 2013 und brachte Einnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Mit dem Satz von 60 Euro dürfte dieser Posten steigen. Üstra-Chef André Neiß betont jedoch stets, dass es dem Unternehmen bei den Kontrollen in erster Linie darum geht, die allgemeine Zahlungsmoral der Fahrgäste zu stärken.

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