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Aus der Stadt Schweinegrippe-Patienten ringen mit dem Tod
Hannover Aus der Stadt Schweinegrippe-Patienten ringen mit dem Tod
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12:50 19.11.2009

Der Zustand der fünf Patienten mit Schweinegrippe auf der Intensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist kritisch. Zwei ringen mit dem Tod, sagte der Leitende Oberarzt, Professor Matthias Stoll, am Donnerstag. Die Betroffenen werden künstlich beatmet. Auf der Intensivstation der Universitätsmedizin Göttingen lagen am Donnerstag vier Patienten mit Schweinegrippe. Ihr Zustand ist nach Klinikangaben ernst. In Niedersachsen sind bislang zwei Menschen an der Neuen Grippe gestorben.

Die Patienten an der MHH seien im jüngeren bis gehobenen Erwachsenenalter, sagte Stoll. Sie sollen an chronischen Vorerkrankungen wie chronischer Lungenerkrankung oder Zuckerkrankheit gelitten haben. Allerdings ist der Infektiologe zuversichtlich, dass die Patienten die kritische Phase überwinden können.

Bei den Patienten in Göttingen handele es sich um drei Männer und eine junge Frau, sagte Klinikumssprecher Stefan Weller. Auf „normalen“ Stationen würden aktuell acht weitere Schweinegrippe-Patienten versorgt. Diese Zahl ändere sich allerdings ständig. Es herrsche „ein Kommen und Gehen“. Die meisten Patienten müssten nur kürzere Zeit in stationärer Behandlung bleiben.

Nach Stolls Angaben sei die Zahl der Patienten zurückgegangen, die wegen des H1N1-Virus die MHH aufsuchten. Dennoch empfiehlt er vor allem Risikopatienten sich impfen zu lassen. „Kinder und Jugendliche sollen vor Erwachsenen und Greisen geimpft werden, weil sie besonders anfällig sind für schwere Verläufe der Krankheit“, rät Stoll.

lni

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