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Aus der Stadt Hannover bekommt sechs neue öffentliche Toiletten
Hannover Aus der Stadt Hannover bekommt sechs neue öffentliche Toiletten
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00:24 05.03.2015
Von Andreas Schinkel
Seit Jahren tobt ein Streit darum, an welcher Stelle auf dem Opernplatz ein WC möglichst unauffällig platziert werden kann.
Seit Jahren tobt ein Streit darum, an welcher Stelle auf dem Opernplatz ein WC möglichst unauffällig platziert werden kann. Quelle: Jens Büttner
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Hannover

Hannovers öffentliche Toiletten werden weiter von der Firma Ströer/DSM betrieben. Das hat eine Ausschreibung jetzt ergeben. Bestandteil des neuen Vertrags ist der Bau von sechs zusätzlichen WCs im Stadtgebiet. Drei neue Standorte gibt es am Küchengarten in Linden, bei Meyers Garten in Misburg und auf dem Opernplatz.

Dem neuen Vertrag mit dem Unternehmen hat der Betriebsausschuss Stadtentwässerung in vertraulicher Sitzung Montag noch nicht zugestimmt. Die CDU vertagte die Entscheidung.

Wo auf dem Opernplatz das stille Örtchen installiert werden soll, ist noch unklar. Seit Jahren tobt ein Streit darum, an welcher Stelle ein WC möglichst unauffällig platziert werden kann. Denkmalschützer und Opernintendanz hatten den Plan mit dem Toilettenhaus auf dem historischen Platz heftig kritisiert.

Hannovers öffentliche Toiletten werden zwar von der Stadt gebaut, aber von einem privaten Unternehmen betrieben. Das ist auch künftig die Firma Ströer/DSM. Verknüpft ist der Betrieb mit der Vermarktung von 141 Werbetafeln im Stadtgebiet. Die Stadt will die Zahl der Werbetafeln nicht erhöhen, Ströer/DSM  muss sich aber um sechs zusätzliche WCs kümmern. Trotz dieser ungünstigeren Konditionen scheint die Rechnung am Ende für das Unternehmen aufzugehen.

Stadtentwässerung plant Neubau

Die Stadtentwässerung arbeitet an Plänen für einen Neubau auf ihrem Gelände an der Sorststraße in Hainholz. Das Gebäude, in dem unter anderem Duschen für die Kanalarbeiter untergebracht sind, soll abgerissen und neu errichtet werden. Das Haus ist 40 Jahre alt, eine Sanierung nach Ansicht der Stadtentwässerung nicht mehr wirtschaftlich. Die Ratspolitiker wollen sich selbst ein Bild vom Zustand des Baus machen, daher findet die nächste Sitzung des zuständigen Betriebsausschusses nicht wie gewohnt im Rathaus, sondern in den Räumen der Stadtentwässerung statt.  

  

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