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Aus der Stadt So war das Fackelschwimmen auf dem Maschseefest
Hannover Aus der Stadt So war das Fackelschwimmen auf dem Maschseefest
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00:15 08.08.2017
Von Linda Tonn
Fackelschwimmen auf dem Maschseefest. Quelle: Uwe Dillenberg
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Hannover

Schon um kurz nach neun waren die rund 100 Taucher der verschiedenen hannoverschen Tauch-Clubs am Westufer in See gestochen und hatten sich zum mittlerweile 32. Mal mit ihren Fackeln auf die rund zwei Kilometer lange Strecke begeben - darunter Mitglieder des Tauch-Clubs Hannover, des Tauchklubs Mellendorf, des Dive Team Lohnde, des TSV Anderten, der TG Waspo und des DLRG.

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Ausgestattet mit Verpflegung auf kleinen schwimmenden Inseln zogen sie langsam über das dunkle Wasser und wurden am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer von begeisterten Zuschauern empfangen. Mit im Gefolge auch eine schwimmende Giraffe, ein Plastikwal und sogar ein schwimmender Grill für den schnellen Fleischspieß. Auch auf dem Wasser schauen sich einige das Spektakel von Segelbooten aus an.

Alle Texte und Bilder vom Maschseefest finden Sie auf unserer Themenseite.

Einer der Höhepunkte des Maschseefests stand am Sonnabend wieder an: das Fackelschwimmen.

"Mein Mann hat gesagt, dass wir uns das Fackelschwimmen unbedingt mal ansehen müssen", erzählt Daniela Ross aus Hannover, die sich unweit der Hamburger Veermasters positioniert hat. Und für ihren Besuch aus Kassel ist der stimmungsvolle Anblick der leuchtenden Punkte auf dem Wasser ein ganz besonderes Erlebnis. Während viele versuchen, den Moment auf dem Smartphone festzuhalten, ernten die gutgelaunten Schwimmer auch anerkennden Applaus. "Mir wäre das ja ein bisschen zu kalt", ist zu hören. "Gott sei Dank tragen die einen Neoprenanzug."

Der erste Sonnabend des Maschseefests lockt viele Besucher, darunter auch rund 40 Reiseblogger - so schön war es am 5. August.

Mighty Oaks spielen auf der Bühne am Nordufer

Derweil herrscht vor der Bühne am Nordufer dichtes Gedränge. Am zweiten Konzertabend sorgt die Band Mighty Oaks eine knappe Stunde lang für gute Stimmung. Die drei Folk-Musiker aus Berlin sind vor allem durch den Song "Brother" bekannt geworden - als sie ihn anstimmen, zeigt sich das hannoversche Publikum textsicher. Hunderten Fans hüpfen und tanzen trotz zwischenzeitlichem Nieselregen. Für alle anderen ist kein Durchkommen mehr.

Bernd Haase 06.08.2017
05.08.2017
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