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Aus der Stadt Sondersitzung für Aufsichtsrat des Klinikums
Hannover Aus der Stadt Sondersitzung für Aufsichtsrat des Klinikums
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08:30 18.05.2015
Von Mathias Klein
KRH-Klinikum Nordstadt. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
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Hannover

Die Vertreter von CDU und FDP in dem Kontrollgremium vermuteten, dass die Geschäftsführung ihre Kompetenzen überschritten habe, sagt Oliver Brandt, der für die CDU in der Regionsversammlung und im Aufsichtsrat des Klinikums sitzt. Klinikums-Geschäftsführerin Barbara Schulte verhandele „eigenmächtig und ohne Mandat des Aufsichtsrats“ mit dem Land über den Zuschuss, sagt Brandt. Das Land hatte das Geld eigentlich vorgesehen, um die Akut­geriatrie aus Langenhagen nach Großburgwedel zu verlegen.

Für die Sitzung haben die drei Vertreter der CDU sowie Christiane Hinze von der FDP dem Kontrollgremium einen Beschlussvorschlag vorgelegt. Unter anderem wird darin verlangt, keine medizinischen Abteilungen in den Krankenhäusern Großburgwedel oder Lehrte zu schließen, bevor das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Land über einen Klinikneubau im Nordosten der Region vorliegt. Zudem dürften die 3,5 Millionen Euro nicht an eine andere Klinik umgeleitet werden. Brandt und seine drei Mitstreiter verlangen außerdem, eine endgültige Entscheidung über eine Schließung von Lehrte und Großburgwedel der Regionsversammlung vorzubehalten.

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