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Aus der Stadt Sozialer Wohnungsbau für Flüchtlinge?
Hannover Aus der Stadt Sozialer Wohnungsbau für Flüchtlinge?
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00:15 18.02.2015
Die SPD begrüßt den Vorschlag. „Wir müssen mit der städtischen Immobiliengesellschaft GBH sprechen“, sagt SPD-Baupolitiker Ewald Nagel. Quelle: Ole Spata
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Hannover

„Wir können nicht immer neue Wohnheime bauen und Module bereitstellen. Wir brauchen neue Wohnungen“, sagt der Grünen-Fraktionsvize im hannoverschen Rat, Michael Dette. Er appelliert sowohl an Investoren, noch mehr Häuser zu errichten, als auch an das Land, Sozialwohnungen für Flüchtlinge zu subventionieren. Die SPD begrüßt den Vorschlag. „Wir müssen mit der städtischen Immobiliengesellschaft GBH sprechen“, sagt SPD-Baupolitiker Ewald Nagel. Die Stadt könne nicht als Finanzier auftreten, da die Mittel erschöpft seien.

Auch mehrere Bürgermeister in den Umlandkommunen setzen bei der Flüchtlingsunterbringung auf geförderten Wohnungsbau. Sie hatten sich vor einigen Tagen auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch in Berlin getroffen. „Wir müssen schnell mit Bund und Land Lösungen entwickeln“, sagte Miersch. Zu der Unterredung hatte der SPD-Unterbezirkschef alle Bürgermeister aus seinem Wahlkreis gebeten, unter anderem die Vertreter aus Laatzen, Hemmingen und Ronnenberg.

Erforderlich sei ein Konjunkturprogramm mit schnellen, unbürokratischen Hilfen, um die Kommunen bei Wohnungsbau, Sozialarbeit und ärztlicher Versorgung zu unterstützen, fordert Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne (CDU). In Ronnenberg sieht Bürgermeisterin Stephanie Harms (CDU) vor allem das Land in der Pflicht. „Wir kommen mit unserem Konzept für den Sozialwohnungsbau nicht weiter, weil die Zusage des Landes für die finanzielle Förderung fehlt“, sagt Harms. Die Stadt wäre bereit, ein Pilotprojekt auch für andere Kommunen zu initiieren. „Wir haben eigene Grundstücke bereitgestellt, beim Investor liegen die Pläne in der Schublade, aber die Landespolitiker tun sich schwer, Sozialwohnungen für Flüchtlinge zu fördern“, sagt die Bürgermeisterin.

von Andreas Schinkel und Kerstin Siegmund

„Das Problem eskaliert langsam“, sagt der kommissarische Chef des Abfallwirtschaftsbetriebs, Thomas Reuter: In Hannovers Umlandkommunen muss der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha jedes Jahr mehr als 1100 Tonnen wild entsorgten Restmüll einsammeln.

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