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Aus der Stadt Spannendes Finale beim Poetry Slam
Hannover Aus der Stadt Spannendes Finale beim Poetry Slam
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17:49 12.06.2017
Jason Bartsch beim Poetry Slam im Opernhaus.
Jason Bartsch beim Poetry Slam im Opernhaus. Quelle: Matthias Stehr
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Hannover

Passend zur aktuellen Spielzeit der Staatsoper und Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“ ging es beim Poetry Slam am Sonntag um „Die Macht der Worte“. Erneut traten beim Dichterwettbewerb acht Poeten mit eigenen Texte gegeneinander an. Die 800 Besucher entschieden per Applausabstimmung über den besten Beitrag. 

Internationales Line-Up

Stilistisch bestimmte die Vielfalt den Abend. So sammelte Mario Tomic aus Wien dadaistisch anmutende Neologismen rund um die Poesie – und bezeichnete sich selbst als „Textbitionisten“. Die schlaflose Protagonistin im Text von Lara Stoll aus Zürich rechnete mit dem Sandmännchen ab, das statt Schlaf Amphetamin brachte, und Tobias Kunze aus Hannover widmete sich der Pressefreiheit. 

Acht Poetry Slammer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz traten beim Poetry Slam im Opernhaus auf. Darunter auch der Hannoveraner Tobias Kunze.

Nach weiteren Polemiken zu Amtswillkür und Rapeinlagen zu Ehren Bochums setzte sich Jason Bartsch aus Herne mit einem gereimten Appell für mehr Toleranz durch und gewann den poetischen Performance-Wettkampf. Der nächste Dichterwettstreit in der Oper folgt erst im Oktober: die fünftägigen Poetry-Slam-Meisterschaften.

Karten für Poetry-Slam-Meisterschaft

Einzel- und Teamfinale sind ausverkauft. Für die Eröffnungsgala am 24.  Oktober im Theater am Aegi am mit den Slam-Meistern gibt es noch Karten. AboPlus-Karteninhaber erhalten 10 Prozent Rabatt in den HAZ-Ticketshops.

lok

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