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Aus der Stadt Kommentar: Die Folgen des Online-Bankings
Hannover Aus der Stadt

Sparda-Bank - Kommentar: Die Folgen des Online-Bankings

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17:39 11.07.2019
Hier gibt es noch Berater: Die Sparda-Bank am Ernst-August-Platz. Franson Quelle: Samantha Franson
Hannover

Das Verhältnis der Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu ihren Geldhäusern mag inniger sein, als das bei anderen Geldhäusern der Fall ist. Es ist aber längst nicht mehr so innig wie früher, als man sein Geld zur Bank brachte, gern auch persönlich. Jetzt nutzen immer mehr von ihnen das Online-Banking. Der Bargeldverkehr ist zwar in Deutschland noch verbreiteter als etwa in Skandinavien, aber auch er nimmt ab. Der Umsatzanteil von Bargeld an allen Transaktionen liegt derzeit laut Bundesbank noch bei etwa 48 Prozent und könnte in fünf Jahren auf unter 40 Prozent schrumpfen.

Unter Druck wegen Dauerzinstief

Dazu kommt, dass die Banken wegen des dauerhaften Zinstiefs auf der Einnahmenseite seit Langem unter Druck stehen. Langsam gehen ihnen die Ideen zur weiteren Kostenreduzierung aus. Die Sparda-Bank in Hannover ist dabei eingedenk ihrer genossenschaftlichen Wurzeln weniger forsch vorgegangen als andere – zum Beispiel hat sie lange am kostenlosen Girokonto festgehalten.

Bedauerlich, aber konsequent

Wenn die Kunden in den Zweigstellen nur noch Routinegeschäfte an den Automaten erledigen, dann ist es konsequent, dort das Personal abzuziehen und es an anderen Standorten zu konzentrieren. Manche mögen es bedauern, dass dann der Berater und Ansprechpartner vor Ort nicht mehr da ist. Er kommt immer häufiger, auch das ist ein Trend, per Video ins Haus. Service und Kundennähe sind die Trümpfe, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken in der Hand halten. Daran darf sich nichts ändern, aber es muss im digitalen Zeitalter anders organisiert werden als damals, als man seit Geld zur Bank brachte.

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Deshalb zieht die Sparda-Bank Berater ab und wandelt zwei Standorte zu Automaten-Filialen.

Von Bernd Haase

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