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Aus der Stadt Spielerfrauen der 96-Kicker spenden für Kinder
Hannover Aus der Stadt Spielerfrauen der 96-Kicker spenden für Kinder
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00:18 30.11.2017
Wollen die Wünsche von Kindern im Kinderkrankenhaus erfüllen: Amalie Schintling-Horny vom Krankenhaus, Isabella Euler und Anne-Kathrin Ertl (von links).  Quelle: Frank Wilde
Hannover

 Wie jedes Jahr werden einige Kinder und Jugendliche auch die Weihnachtstage im Kinderkrankenhaus auf der Bult verbringen. Zumindest 20 dieser Kinder, die Weihnachten nicht zu Hause feiern können, haben ein Extra-Geschenk sicher. Ehefrauen und Freundinnen der 96-Profis erfüllen jeweils einem jungen Patienten einen Wunsch. Dafür haben sich die Spielerfrauen jetzt Wunschzettel von einer Litfaßsäule in der Galerie Luise abgeholt. Anne-Kathrin Ertl, Freundin von 96-Linksverteidiger Matthias Ostrzolek, hatte die Wunschzettel-Aktion kürzlich entdeckt und den anderen Frauen vorgeschlagen. Die waren sofort dafür. Zum gemeinsamen Termin in der Galerie hatten nicht alle Zeit, diese acht nahmen aber Zettel für ihre  Mitstreiterinnen mit. 

Ehefrauen und Freundinnen der 96-Profis erfüllen jungen Patienten im Kinderkrankenhaus Auf der Bult Weihnachtswünsche. Dafür holen sie in der Galerie Luise Wunschzettel der Kinder ab.

Die Wünsche der sechs- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen sind oft ganz einfach. So haben manche Kinder einen Tuschkasten oder einen Satz Federbälle auf ihren Zettel notiert. „Manchmal ist der Teddybär, an dem man sich festhalten kann, für ein Kind selbst viel mehr wert als große materielle Dinge“, berichtet Amalie von Schintling-Horny, Vorstandsreferentin des Kinderkrankenhauses. Die Spielerfrauen besorgen nun jeweils das Geschenk für ein Kind und geben es schön verpackt in der Galerie ab. Von dort gehen die Päckchen gesammelt Heiligabend an die Bult. „Wir wissen, dass es uns sehr gut geht, deswegen können und wollen wir auch anderen etwas Gutes tun“, erklärt Ertl. Von der Litfaßsäule mit Wünschen dürfen natürlich alle Passanten Zettel abnehmen. Vielleicht trägt die Aktion der Spielerfrauen ja dazu bei, das Anliegen des Kinderkrankenhauses noch bekannter zu machen. Gedacht sind die Geschenke für junge Patienten, die in einer geschlossenen Station der Klinik psychotherapeutisch betreut werden. „Wir hoffen, dass alle Wünsche erfüllt werden“, sagt die 33-jährige Ertl.

Eine zweite Aktion haben die Frauen bereits festgezurrt: Am 9. Dezember verkaufen sie in der Galerie Luise von 13 bis 15 Uhr Waffeln. Die Einnahmen sollen erneut dem Kinderkrankenhaus auf der Bult zukommen.

Von Bärbel Hilbig

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