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Aus der Stadt Sprengel-Anbau nimmt Formen an
Hannover Aus der Stadt Sprengel-Anbau nimmt Formen an
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17:35 03.02.2014
Von Andreas Schinkel
Es geht voran: Der Anbau hat schon Formen angenommen. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Ist der Sprengel-Anbau ein Vorgeschmack auf die anthrazitfarbene Betonfassade des neuen Museumstraktes? Nein, sagt die Stadt. Diese Betonplatten seien lediglich innere Bestandteile der Mauer und später nicht mehr sichtbar. „Die Betonelemente, die vor die Fassade gehängt werden, müssen erst noch gegossen werden“, erklärt Stadtsprecherin Konstanze Kalmus. Möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber im ersten Quartel 2014 will man die Außenplatten fertigstellen.Vor einem Jahr entbrannte eine heftige Debatte um die Ästhetik der Außenfassade.

Der Anbau für das Sprengelmuseum nimmt allmählich Gestalt an.

Ursprünglich hatte das Schweizer Architekturbüro Meili + Peter eine Spiegelfassade vorgesehen, doch aus gestalterischen Erwägungen aber auch aus Kostengründen entschied sich die Stadt später für eine Außenwand aus bearbeitetem Beton. In der Architektenszene, aber auch unter HAZ-Lesern gab es Proteste. In einer Stadt wie Hannover, die noch immer unter den Bausünden der Nachkriegszeit leidet, sei ein Museumsbau in Betonoptik nicht tragbar, so der Tenor. Die Schweizer Architekten legten am Ende einen neuen Entwurf vor, der eine anthrazitfarbene Außenwand mit geschliffenem Relief vorsah.

„Werkstein“ nannten sie ihr Material, das letztlich nichts anderes als veredelter Beton ist. Ende 2012 fertigten sie einen modellhaften Ausschnitt der künftigen Fassade, der ebenfalls ein zwiespältiges Echo hervorrief. Der Neubau am Maschsee kostet insgesamt 28,5 Millionen Euro. Ursprünglich hatte die Stadt das Vorhaben auf 25,9 Millionen Euro taxiert, doch die Baukosten stiegen, sodass sich die Stadt genötigt sah, das Budget zu erhöhen und einen neuen Finanzrahmen mit einem entsprechenden Puffer festzulegen. Der bewegt sich jetzt bei 31 Millionen Euro. Stadt, Land und private Spender teilen sich die Finanzierung. Ein großer Teil der Mittel fließt aus EU-Töpfen, die das Land verwaltet. Insgesamt 16,6 Millionen Euro kommen aus Brüssel.

Damit die Fördersumme nicht verfällt, müssen die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden. Stichtag ist der 31. Dezember 2014. Der Zeitplan sei „ehrgeizig“ sagt die Stadt jetzt auf Nachfrage der HAZ. Und Verzögerungen habe es auch schon gegeben, etwa aufgrund des vergangenen strengen Winters und des komplizierten Vergabeverfahrens. Die verlorene Zeit wolle man aber dadurch aufholen, dass die Bauarbeiten „verdichtet“ und „beschleunigt“ werden.

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