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Aus der Stadt Sprengel Museum in Hannover verdoppelt Besucherzahlen
Hannover Aus der Stadt Sprengel Museum in Hannover verdoppelt Besucherzahlen
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08:41 17.12.2009
345.000 Besucher kamen 2009 in das Sprengel Museum nach Hannover. Quelle: Ralf Decker

Das Sprengel Museum lockt weiter die Massen nach Hannover. Das geht aus der aktuellen Besucherstatistik für die städtischen Kultureinrichtungen hervor. Der Erfolg des Sprengel Museums geht maßgeblich auf die Ausstellung „Marc, Macke, Delaunay“ zurück, in die allein 272.000 Besucher strömten. „Die Leute haben mir sogar auf der Straße für die Ausstellung gedankt“, sagte Museumsdirektor Ulrich Krempel. „Es ist super, dass wir so ein Großereignis für die Stadt stemmen konnten“, sagt Krempel.

Auch die Herrenhäuser Gärten haben 2009 einen Ansturm erlebt. Der Chef der Herrenhäuser Gärten, Ronald Clark, hat allen Grund, sich am Ende des Jahres zufrieden zurückzulehnen. 465.000 Besucher schauten sich im laufenden Jahr den Großen Garten und den Berggarten an, ein Zuwachs von 30.000 gegenüber 2008 und das zweitbeste Ergebnis überhaupt.

Dagegen musste das Museum August Kestner Einbußen hinnehmen. Die Besucherzahl ging um 12.000 gegenüber dem Vorjahr zurück. „Unsere Ausstellung 'Zu Gast – 4000 Jahre Gastgewerbe' blieb leider weit hinter unseren Erwartungen“, sagt Museumsdirektor Wolfgang Schepers. Jetzt denkt er über einen „Strategiewechsel“ nach. Nicht mehr der ganz große Ritt durch die Kulturgeschichte soll veranstaltet werden, man will sich 2010 auf kleinere Themen konzentrieren. So soll es etwa eine Designausstellung zum Thema Klang geben. „Mit Designausstellungen sind wir immer gut gefahren“, sagt Schepers.

Clark will im kommenden Jahr noch mehr Werbung für die Herrenhäuser Gärten machen, vor allem außerhalb Niedersachsens. „Allein zehn Prozent unserer Besucher kommen aus dem Ausland.“ Clark führt den Besucheransturm in diesem Jahr auf das sonnige Wetter im April und Mai zurück, sowie auf die erfolgreiche Pflanzenausstellung „Cymbidien – die Orchideen der Samurai“, die allein 20.000 Besucher anzog. Rechnet man noch die Gäste der zahlreichen Veranstaltungen in den Gärten ein, vom Kleinen Fest bis zum Feuerwerkswettbewerb, erhöht sich die Besucherzahl noch einmal um 200.000.

Zufrieden zeigten sich auch die anderen Vertreter städtischer Kultureinrichtungen. Kulturchefin Carola Schelle-Wolff freut sich über mehr als vier Millionen Entleihungen in den städtischen Bibliotheken. „Die Nachfrage nach Büchern ist noch groß, trotz Internets“, sagt sie. Eine leichte Steigerung verzeichnet das Kommunale Kino und führt diese auf Sonderveranstaltungen wie den beliebten „Kino-Brunch“ zurück. Die Musikschule konnte ihre Besucherzahlen ebenfalls um 400 Gäste steigern. „Der Umzug der Schule in die Südstadt hat der Einrichtung eher genutzt“, sagt Dieter Wuttig, Leiter des Fachbereichs Bildung. Einen leichten Rückgang musste das Historische Museum verkraften.

Von Andreas Schinkel

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