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Aus der Stadt Die "Pelz-Polizei" hat Ärger in Bielefeld
Hannover Aus der Stadt Die "Pelz-Polizei" hat Ärger in Bielefeld
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17:29 17.01.2017
In Hannover drückte die Polizei bei der Aktion der "Pelz-Polizei" noch beide Augen zu. In Bielefeld nicht. Quelle: Villegas/Archiv
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Hannover

Der Umgang mit der "Pelz-Polizei" ist anscheinend nicht überall so entspannt wie in Hannover: In Hamburg verhandelte herbeigerufene echte Polizei, dass sie ihre Jacken und Mützen mit der Aufschrift „Pelz-Polizei“ besser ablegen sollen. Und in Bielefeld hat die Staatsanwaltschaft jetzt nach Angaben von Spiegel-Online Ermittlungen aufgenommen.

Das Deutsche Tierschutzbüro möchte Pelzträgern helfen, Echtpelz von Kunstpelz zu unterscheiden und sie über das unsägliche Tierleid hinter dem Produkt aufklären.

Die Aktivisten vom „Deutschen Tierschutzbüro“ in Bonn hatten Passanten in den Fußgängerzonen von Bielefeld, Hannover und Hamburg angesprochen. Ihr Motiv: Fellträger über Tierleid aufklären und darüber, dass auch angebliches Kunstfell oft Echtfell sei. Kritiker verglichen die Aktion in mit der sogenannten „Scharia-Polizei“, die sich in Wuppertal als islamische Moralwächter aufgespielt hatten. Denen hatte ein Gericht bescheinigt, nicht gegen das Uniformverbot verstoßen zu haben. Zu dem Ergebnis kamen in Hannover auch Polizei, Staatsanwaltschaft und Innenministerium. In Bielefeld muss jetzt das Ergebnis der Ermittlungen abgewartet werden.

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med/mi