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Aus der Stadt Stadt kassiert 
Klatsche im
 Altkleiderstreit
Hannover Aus der Stadt Stadt kassiert 
Klatsche im
 Altkleiderstreit
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00:18 22.02.2015
Von Bernd Haase
Ende der Monopolstellung: Die Stadt muss mehr Wettbewerb zulassen. Quelle: Martin Steiner
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Hannover

„Wir warten erst die Urteilsbegründung ab“, teilte ein Rathaussprecher mit. Wer wo und wann Altkleidercontainer in Hannover aufstellen darf, hat Unternehmer, Verwaltung und auch Gerichte häufig beschäftigt. Die Stadt wollte für Ruhe sorgen, indem sie den Abfallzweckverband Aha als einzigem erlaubte, die Containersammlung durchzuführen. Die Idee dahinter: Die nicht sehr schmucken Behälter sollten nicht mehr das Stadtgebiet verschandeln, sondern nur noch auf den 280 Wertstoffinseln stehen, auf denen sich auch die Altpapier- und Altglascontainer befinden.

Geklagt gegen das Aha-Monopol hatte der Unternehmer Günter Wingerning aus Salzgitter, der im hannoverschen Altkleiderstreit seit jeher an vorderer Front mitmischt und für in einem Verband zusammengeschlossene Unternehmen agiert. In der Vorinstanz hatte er noch verloren. Ob das Urteil nun zu einer erneuten Containerflut in Hannover führen wird, muss sich noch zeigen. Theoretisch könnten Aha und Wingerning auch zusammenarbeiten.    

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