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Aus der Stadt Stadt will weiter Pedelecs verleihen
Hannover Aus der Stadt Stadt will weiter Pedelecs verleihen
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20:29 02.05.2016
Von Bernd Haase
Zum Auftakt des Verleihs wurden die Pedelecs vor dem Rathaus präsentiert. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

„Wir legen derzeit die Modalitäten und Rahmenbedingungen fest“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Pedsblitz war Anfang September vergangenen Jahres gestartet und ein voller Erfolg. Alle 60 Elektroräder, die an den Fahrradstationen an der Rundestraße und im Parkhaus an der Osterstraße sowie beim Verkehrsclub Deutschland an der Herrenstraße ausgeliehen werden, waren bereits am ersten Tag gebucht. Erst mit dem Wintereinbruch hat sich die Nachfrage ein wenig beruhigt. Wer eines der Räder ausgeliehen hat, bekam parallel einen Fragebogen in die Hand gedrückt. Die Hochschule Hannover will so Erkenntnisse über das Nutzerverhalten gewinnen.

Die Pedelecs kosten im Einkauf je nach Modell 2500 bis 3500 Euro. Wie begehrt sie sind, zeigt sich leider auch an anderer Stelle. Drei der Räder wurden gestohlen, während Nutzer sie ausgeliehen hatten. Die Stadt hat sie zwar ersetzt, aber nach den Diebstählen die Modalitäten geändert. Die Fahrräder können bei zwei Stationen nicht über Nacht ausgeliehen werden, außerdem geben die Verleiher keine Ladegeräte für den Elektroantrieb mehr mit aus. Längere Touren mit Übernachtung sind somit nicht mehr möglich.

Im Juni muss die Stadt handeln, weil dann die bisherige Förderung des Projekts durch den Bund ausläuft. Der hat immerhin 3 Millionen Euro für Räderkauf, Verleihsystem und Begleitforschung springen lassen. Zuschüsse wird aller Voraussicht nach auch die Stadt Hannover zahlen müssen - es sei denn, ihr gelingt etwas Neuartiges. Bisher gibt es in Deutschland kein öffentliches Verleihsystem für Elektrofahrräder, das sich selbst trägt. Private Fachgeschäfte wie E-Motion in der Altstadt verleihen unterschiedliche Modelle, wobei der günstigste Tagespreis für ein Stadtrad bei 25 Euro liegt.

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