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Aus der Stadt Stadt schafft 300 weitere Krippenplätze
Hannover Aus der Stadt Stadt schafft 300 weitere Krippenplätze
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00:15 30.05.2013
Die Stadt Hannover schafft 300 weitere Krippenplätze ab 2014. Quelle: Dimi Anastassakis
Hannover

Für Eltern behinderter Kinder wird es einfacher, ihre Kinder unterzubringen, da der Rechtsanspruch auch für sie gilt. Und die Stadt stockt schrittweise die Mitarbeiterzahl in Krippen auf.

Neue Krippenplätze: Bis Jahresende sollen 5200 Betreuungsplätze für Kleinkinder bereitstehen. Die Verwaltung plant danach die Einrichtung von 300 weiteren Plätzen, von denen 200 für das Jahr 2014 vorgesehen sind. Zum Teil liegen bereits konkrete Projekte vor, die im Stadtbezirk Mitte, in Groß-Buchholz, der Südstadt, Ricklingen und Linden entstehen werden. „Wir haben da zugegriffen, wo es Flächen und die Chance auf zeitnah realisierbare Projekte mit Investoren gab“, sagte Jugenddezernent Thomas Walter gestern im Jugendhilfeausschuss. Auf die Frage, ob die Nachfrage in diesen Stadtteilen besonders hoch sei, sagte Walter, es gebe fast überall noch Bedarf. Ob das Ausbauprogramm noch eine weitere Stufe erhält, soll im August entschieden werden.

Integration: Ab August haben auch die Eltern behinderter Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Bisher ist die Suche nach einer Betreuungseinrichtung für sie besonders schwer: Das Land sah eine Betreuung von unter dreijährigen behinderten Kindern nicht vor und finanzierte sie im Ansatz nicht. Nur für Kinder zwischen drei und sechs Jahren gab es eine rechtliche Regelung: Die Eltern können zwischen heilpädagogischem Kindergarten und Integration im Regelkindergarten wählen. Die Stadt Hannover bot dennoch auf eigene Kosten einige integrative Plätze für behinderte Kinder in Krippen. Für Eltern und Träger waren aber aufwendige Anträge notwendig. Das soll sich nun mit Landesgesetz und -finanzierung ändern. „Eltern haben jetzt die Wahl zwischen Krippe und individueller Frühförderung“, sagt Walter. Knapp 200 Kinder pro Jahrgang könnten in Hannover von der Neuregelung profitieren. Die Gruppen mit behinderten Kindern werden kleiner und zusätzlich betreut.

Dritte Kraft in Krippen: Die Stadt führt stufenweise eine dritte Betreuungskraft mit halber Stelle in Krippengruppen ein. Im August können die neuen Mitarbeiter in den ersten 27 Kitas starten. Danach sollen bis zum Jahr 2019 jeden August jeweils bis zu 30 weitere Krippengruppen eine Drittkraft bekommen. In der Endstufe im Jahr 2020 zahlt die Stadt 4 Millionen Euro pro Jahr. Diese freiwillige pädagogische Entscheidung koste die Stadt viel Geld, betonte Walter. „Wir treten finanziell in Vorleistung. Das soll nicht dauerhaft so bleiben, wenn das Land sich beteiligt.“ AWO-Geschäftsführer Burkhard Teuber begrüßte den Schritt für die Kita-Träger.

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