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Aus der Stadt Stadt soll besseres Parkkonzept nur "prüfen"
Hannover Aus der Stadt Stadt soll besseres Parkkonzept nur "prüfen"
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00:17 04.03.2017
Von Conrad von Meding
"Eine Großstadt ohne Parkdruck nennt man Dorf": Mit Sätzen wie diesen wurde die Aufforderung, ein konkretes Parkkonzept zu entwickeln, abgelehnt. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Die CDU-Forderung hatte vorgesehen, „innovative technische Lösungen“ zu entwickeln – etwa eine Parkplatz-App, die bei der Suche nach freien Plätzen helfen könne. Dabei sollten auch große Privatparkplätze etwa von Supermärkten oder Behörden integriert werden. Zudem wurde der Bau weiterer Quartiersgaragen angeregt."Das Ziel sollte eine Reduzierung der Parkplatzprobleme sowie des Parksuchverkehrs sein", heißt es in dem CDU-Antrag. Ratsherr Felix Blaschzyk sagte, weniger Parksuchverkehr diene auch dem Umweltschutz. Andere Städte verzeichneten gute Erfolge mit innovativen Konzepten.

Vertreter der Mehrheitsfraktionen von SPD, Grünen und FDP wandten ein, schon jetzt stünden viele Quartiersgaragen leer. Viele Autofahrer kurvten lieber mehrfach um ihren Häuserblock, statt in eine etwas entferntere Parkgarage zu fahren, sagte FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Zudem gebe es eine Park-App – die allerdings funktioniert nur für kommunale Parkhäuser.

SPD-Politiker Lars Kelich sagte: "Eine Großstadt ohne Parkdruck nennt man Dorf." Es sei "ein stückweit Verantwortung der Autofahrer, zu sehen, wo sie ihr Auto abstellen wollen."

Grünen-Politikerin Elisabeth Clausen sagte: „Gegen Parkplatzmangel hilft nur weniger Blech.“ Deshalb müsse die Stadt attraktiveren Nahverkehr schaffen, und mehr Menschen müssten auf ihr Zweitauto verzichten und stattdessen mit Lastenrad oder Fahrrad zum Einkaufen fahren.

Der durch die Mehrheitsfraktionen geänderte Antrag enthält keine konkreten Arbeitsaufträge an die Stadtverwaltung. Auf den Prüfauftrag muss die Stadt in den nächsten Monaten reagieren.

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