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Aus der Stadt Stadt testet zwei Jahre lang Elektroautos
Hannover Aus der Stadt Stadt testet zwei Jahre lang Elektroautos
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12:07 06.06.2013
Von Lars Ruzic
Tanken direkt vor dem Rathaus: Für Fahrer von Elektroautos ist das jetzt möglich – kostenfreier Parkplatz inklusive. Quelle: Steiner
Hannover

Sie surren kaum hörbar durch die Stadt, werden mit klimaneutralem Strom betankt und können trotz gewaltiger Batteriepakete im Boden noch immer 550 Kilogramm Nutzlast aufnehmen: Gestern hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) sieben Testmodelle des Elektro-Caddys an Stadt, Stadtwerke, Deutsche Messe und Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBH) übergeben. Gemeinsam wollen die Partner nun zwei Jahre lang testen, wie sich Elektroautos im Stadt- und Lieferverkehr bewähren.

„Wir erhoffen uns wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von gewerblich genutzten Fahrzeugen“, sagte VWN-Chef Wolfgang Schreiber. Angesichts der enormen Kosten vor allem für die Batterie sei es zwar noch ein weiter Weg, bis Elektroautos den Massenmarkt eroberten. Aber gerade im Lieferverkehr mit seiner stark eingegrenzten Nutzungsbandbreite könne die Technologie möglicherweise schon eher interessant sein. Die Batterie des E-Caddy etwa reicht für bis zu 110 Kilometer, ein Ladevorgang dauert rund zweieinhalb Stunden. Das reicht für die Ausbildungskolonne des städtischen Umweltamts oder die Servicetechniker der Stadtwerke, die das Auto unter anderen fahren werden, leicht aus.

Neben VWN werden vor allem die Stadtwerke Hannover den Testlauf genau verfolgen. „Wir sehen auf dieses Projekt mit der Frage: Ist das für uns ein Geschäftsfeld für die Zukunft?“, sagte Konzernchef Michael Feist. Sechs Ladesäulen hat das Unternehmen bereits aufgestellt, gerade auch eine direkt vor dem Neuen Rathaus. Bislang sei der abgezapfte Strom zwar marginal. Wenn E-Autos allerdings zum Massenmarkt werden, müsse sich der Versorger nicht nur über weitere Tankstellen, sondern auch über Abrechnungsmodalitäten und die Stromnetze Gedanken machen. „Wenn in ferner Zukunft am Sonnabendmorgen alle Parkhäuser voll von Fahrzeugen sind, die schnell geladen werden wollen, dann müssen wir dafür wohl rechtzeitig die Netze nachrüsten.“

Feist kann sich auch vorstellen, ähnlich wie etwa bei gasbetriebenen Autos, Elektrofahrzeuge zu subventionieren. Das gehe aber nur mit Modellen, die marktgängige Preise hätten, schränkte er ein. Das ist jetzt freilich noch nicht der Fall. Jeder der E-Caddys, die allerdings auch umfassend mit Prüftechnik ausgestattet wurden, kommt auf einen Wert von 200 000 Euro. Beim Kostenniveau, umschrieb es VWN-Chef Schreiber, „gibt es noch viel zu tun“.

Oberbürgermeister Stephan Weil hob hervor, dass sich Hannover als Großstadt für die Erprobung besonders eigne. Das VWN-Projekt werde ein wichtiger Baustein bei der Bewerbung der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg um den Status des nationalen Schaufensters E-Mobilität sein, ergänzte Gernot Hagemann von Hannover Impuls. Das Rennen um Fördermillionen des Bundes hat gerade begonnen.

Sein Gesicht ist schmal, die Nase ebenso, die Lippen sind etwas wulstig. Die kurzen, blonden Haare hat er mit Gel geformt und nach oben aufgestellt. Auf seiner Nase sitzt eine Brille, Typ Kassengestell.

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