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Aus der Stadt Innenstadt wird ab 1. Juni zur Staufalle
Hannover Aus der Stadt Innenstadt wird ab 1. Juni zur Staufalle
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00:15 15.03.2015
Von Bernd Haase
So sah es auf der Kurt-Schumacher-Straße im vergangenen Sommer aus, als dort Bahngleise erneuert wurden. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Einen Vorgeschmack auf die Baustellensituation hatten die Betroffenen schon im Sommer vergangenen Jahres erhalten, als Schienen auf der Kurt-Schumacher-Straße erneuert wurden. In drei Monaten geht es wieder los, und zwar mit Arbeiten an Leitungen in der Kurt-Schumacher-Straße, der Herrenstraße und dem Abschnitt der Lister Meile zwischen Raschplatz und Hauptbahnhof. Dabei stehen Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen sowie Strom- und Telefonkabel im Fokus. „Wir wollen das in diesem Jahr erledigen, um die weiteren und umfangreicheren Baumaßnahmen im nächsten Jahr zügig und mit möglichst wenigen Verkehrseinschränkungen abwickeln zu können“, sagt Stefan Harcke, Geschäftsführer der für den Ausbau der sogenannten D-Linie zuständigen Infrastrukturgesellschaft (Infra).

Zunächst will die Infra bis zum Beginn der Sommerferien Ende Juli Kabelarbeiten in der Kurt-Schumacher- und der Herrenstraße angehen. Die umfangreichsten Projekte sind für die Ferien geplant, weil dann das Verkehrsaufkommen in der City geringer ist. Wegen der Arbeiten müssen teilweise die Bahnunterführung der Lister Meile, Posttunnel genannt, und die Kurt-Schumacher-Straße einseitig gesperrt werden. Auch müssen Stadtbahnen und Busse zeitweise umgeleitet werden. Über die Details will die Infra noch informieren. Nach einer Winterpause geht es 2016 weiter - unter anderem mit dem Bau des neuen Hochbahnsteigs in der Kurt-Schumacher-Straße sowie der Umgestaltung des Straßenraumes.

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Die Arbeiten beginnen, obwohl laut Harcke dann noch nicht der sogenannte Planfeststellungsbeschluss vorliegen wird, also die komplette Baugenehmigung. Insgesamt soll der Stadtbahnbau zwischen Raschplatz und Glocksee über vier Jahre laufen und 47 Millionen Euro kosten. Dabei gibt es vor allem für den Bereich zwischen Raschplatz und Steintor einen gewissen Druck, pünktlich fertig zu werden. Er hängt mit einem anderen Großprojekt zusammen, das die Innenstadt ebenfalls erheblich zu spüren bekommt. 2017 wird die Bahn die Brücke über die Königstraße durch einen Neubau ersetzen. Dann wird der Posttunnel als Umleitungsstrecke für den Autoverkehr benötigt, was nur geht, wenn die Bauarbeiter abgerückt sind.

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