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21:59 21.12.2014
Von Veronika Thomas
Foto: Rabbiner Wolff und Ministerpräsident Weil (v. li.) zünden beim Chanukka-Fest die Kerzen an.
Rabbiner Wolff und Ministerpräsident Weil (v. li.) zünden beim Chanukka-Fest die Kerzen an. Quelle: von Ditfurth
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Etwa 1000 Gläubige und Besucher waren dabei, als Ministerpräsident Stephan Weil und Rabbiner Benjamin Wolff die ersten sechs von insgesamt acht Lichtern des sechs Meter hohen Chanukkaleuchters entzündeten. „Für mich ist die Feier in Hannover ein Wunder – in einer Stadt, in der nach dem Zweiten Weltkrieg gerade einmal zwei Hände voll Juden überlebt haben“, sagte Weil, der bereits zum vierten Mal an der Feier teilnahm. „Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass wir jetzt wieder ein so reiches jüdisches Leben in der Stadt haben.“

Zu den Festgästen zählten auch Bürgermeister Thomas Hermann und die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde. „Wir sind wieder in einer Zeit, in der wir angesichts von Krieg und Unfrieden Wunder brauchen“, sagte Klawunde.

Das Fest hat in diesem Jahr bereits am 16. Dezember begonnen, am Sonntag wurde die sechste Kerze entzündet. Es ist das achte Mal, dass die Jüdische Gemeinde Chanukka, ein Familienfest mit Musik und Tanz, öffentlich auf dem Opernplatz feiert. In den Familien wird anschließend mit gutem Essen und Geschenken für die Kinder weitergefeiert. Chanukka erinnert an den Sieg der Makkabäer über die hellenistischen Besatzer und die erneute Einweihung des Tempels in Jerusalem im Jahr 165 unserer Zeitrechnung, der drei Jahre zuvor zerstört worden war.

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