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Aus der Stadt Steuerzahlerbund: „Zoo sollte sich zweiten Chef sparen“
Hannover Aus der Stadt Steuerzahlerbund: „Zoo sollte sich zweiten Chef sparen“
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08:44 26.09.2012
Von Mathias Klein
Der Aufsichtsrat will Zoochef Frank Werner einen Partner zur Seite stellen – das hält der Steuerzahlerbund für Geldverschwendung. Quelle: Decker
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Hannover

Der frühere Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens habe den Job fast 16 Jahre lang höchst erfolgreich allein erledigt, meint er. Seit der Entlassung von Machens im vergangenen Jahr dürfte sich die Komplexität und Vielfalt der Aufgaben kaum erhöht haben. „Machens hat bewiesen, dass für die Zoo-Leitung kein Wasserkopf aus zwei Geschäftsführern und einer Prokuristin nötig ist“, betonte Quante. Das sechsstellige Jahresgehalt für den neuen Geschäftsführer sollte nach Ansicht des Steuerzahlerbundes besser im Zoo – zum Beispiel für Sanierungsarbeiten – verwendet werden.

Der Zoo-Aufsichtsrat hatte am Montag beschlossen, dem derzeitigen alleinigen Zoo-Geschäftsführer Frank Werner einen Kompagnon an die Seite zu stellen. Der neue Geschäftsführer soll Aufgaben in den Bereichen Entwicklung, Eventmanagement und Marketing übernehmen. Allerdings sollen vor der Kandidatensuche der Aufsichtsratsvorsitzende, Regionspräsident Hauke Jagau, und Zoo-Chef Werner einen Vorschlag über die künftige Aufgabenverteilung in der Geschäftsführung machen. Werner gilt als Experte im kaufmännischen Bereich.

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