Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Streit um Jugendhilfe soll beigelegt werden
Hannover Aus der Stadt Streit um Jugendhilfe soll beigelegt werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:37 15.01.2015
Von Andreas Schinkel
Quelle: dpa (Symbolfoto)
Anzeige
Hannover

80 Prozent der Kosten für die Jugendhilfe erstattet die Region auf diese Weise. Berechnet wird die Summe nach sogenannten Fallkostenpauschalen. Die Stadt Hannover hat in den vergangenen Jahren einen höheren Ausgleich gefordert, weil sie weniger als 80 Prozent ihrer Ausgaben erstattet bekam. Das liege an der Berechnungsmethode, heißt es aus dem Rathaus.

Als ersten Schritt haben sich die beiden rot-grün geführten Verwaltungen jetzt zu einer gemeinsamen Absichtserklärung durchgerungen. 19,4 Millionen Euro überweist die Region an die Stadt Hannover, das ist die Hälfte der von der Stadt geforderten Summe. Zudem will man sich bis Ende 2017 auf neue Standards für die Berechnung des Kostenausgleichs verständigen. Das bedeutet aber, dass in den kommenden Jahren die Rückerstattung noch nach der alten Methode berechnet wird, also über Fallkostenpauschalen.

Anzeige

„Ein echter Kompromiss“

Weiterer Streit ist damit nicht ausgeschlossen, auch wenn die Sozialdezernenten aus Stadt und Region Einigkeit demonstrieren. „Beide Seiten sind, was die Vergangenheit angeht, jeweils auf den anderen zugegangen. Ein echter Kompromiss also“, sagt der Vertreter der Region, Erwin Jordan (Grüne). „Wir begrüßen sehr, dass es mit der Region Hannover gelungen ist, einen neuen Weg für den Jugendhilfelastenausgleich zu vereinbaren“, sagt seine Kollege aus der Stadtverwaltung, Thomas Walter. Der Vereinbarung müssen jetzt noch die Kommunalpolitiker in Rat und Regionsversammlung zustimmen.     

15.01.2015
16.01.2015
Michael Zgoll 17.01.2015