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Aus der Stadt Kühne Pläne für die Verkehrsader
Hannover Aus der Stadt Kühne Pläne für die Verkehrsader
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19:44 18.04.2014
Von Juliane Kaune
Die Pläne kann man sich noch bis zum 25. April im Haus der Wirtschaftsförderung anschauen. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Warum soll es auf dem Südschnellweg immer nur geradeaus gehen? Mehr Spaß macht es doch, mal ein paar Loopings zu schlagen? Ginge es nach Lena-Marie Kallweit, könnte die vielbefahrene Straße zum Vergnügungspark mit einer großen Achterbahn umgestaltet werden. Die Architekturstudentin der Leibniz-Uni hat kühne Visionen für den Teil des Schnellwegs entworfen, der die Hildesheimer Straße kreuzt. Nicht nur sie: Sieben weitere Studenten haben sich ebenfalls Gedanken gemacht, welches städtebauliche Potenzial die Hildesheimer Straße hat.

In einem Ideenwettbewerb der städtischen Wirtschaftsförderung mit der Universität Hannover haben Studenten ihre Visionen für die Hildesheimer Straße vorgestellt.

Den Ideenwettbewerb hatte die städtische Wirtschaftsförderung mit dem Uni-Institut für Städtebau und Gebäudelehre ausgelobt. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, Pläne zu entwerfen, die sich realisieren lassen. Stattdessen waren der Kreativität der Nachwuchsarchitekten keine Grenzen gesetzt. Beplant wurde die Hildesheimer Straße auf der gesamten Länge von 14 Kilometern; sechs davon liegen im Stadtgebiet von Hannover, die anderen acht auf Laatzener Terrain.

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Manche Studenten wollen den Teil der Hildesheimer Straße zwischen Südschnellweg und Bahnlinie in Döhren mit einem grünen Dach bedecken; andere schlagen vor, dort einen Wassergraben mit Gebäudeinseln zu bauen. Die drei weiteren Plangebiete führen bis zur Laatzener Stadtgrenze und weiter nach Grasdorf, Rethen und Gleidingen. Masterstudentin Merle Aufleger bekam gleich zwei erste Preise im Wert von jeweils 300 Euro. Auch Alena Eichler und Viktoria Schmidt belegten erste Plätze. Und für ihren mutigen Vorschlag mit der Achterbahn erhielt Lena-Marie Kallweit einen Sonderpreis.

Alle Entwürfe sind bis 25. April von 
8 bis 18 Uhr im Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Straße 7, zu sehen.

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