Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Studentenwerk will neues Wohnheim bauen
Hannover Aus der Stadt Studentenwerk will neues Wohnheim bauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:05 29.10.2015
Von Bärbel Hilbig
Sebastian Hirth wohnt erst seit Kurzem in einem sanierten Zimmer der Clemensburse.  Quelle: pkh
Anzeige
Hannover

Dabei läuft das Wintersemester an den Hochschulen in Hannover bereits seit zwei Wochen, an einzelnen auch bereits länger. „Es ist schlimmer als vergangenes Jahr. Wir müssen unbedingt etwas machen, denn viele Studenten sind auf preiswerte Unterkünfte angewiesen“, sagt Geschäftsführer Eberhard Hoffmann.

Im katholischen Studentenwohnheim, der Clemensburse, sind die Erfahrungen ähnlich. „In diesem Jahr haben wir eine besondere Situation. Es rufen immer noch fast täglich Wohnungssuchende an“, sagt Maria Kleine, Sprecherin für die Katholische Kirche in der Region. Die endgültige Zahl der Studienanfänger steht zwar noch nicht offiziell fest. Es deutet sich jedoch an, dass die Erstsemesterzahlen noch einmal gestiegen sind. Vergangenes Jahr lebten nur noch 6,5 Prozent der Studenten in einem Wohnheim. Hoffmann rechnet damit, dass die Quote jetzt noch einmal absinkt.

Anzeige

Zwar eröffnet das Studentenwerk Mitte nächsten Jahres Neu- oder Umbauten mit 80 neuen Plätzen am Lodyweg und weiteren 70 in der Wilhelm-Busch-Straße Ende 2017. Das reicht nach Hoffmanns Einschätzung jedoch nicht aus. Er führt deshalb mit der Stadt Gespräche über eine Fläche am Studentenwohnheim Dorotheenstraße in Herrenhausen. Bisher leben in den beiden „Silo“ genannten Hochhäusern an der Schnellwegausfahrt bereits rund 490 Studenten. Dazwischen liegt ein sanierungsbedürftiges Gebäude mit Gemeinschaftsräumen, das Karmarsch-Haus. Der Geschäftsführer des Studentenwerks möchte es abreißen und ein fünfstöckiges Gebäude für rund 70 Bewohner errichten lassen. Dafür müsste die Stadt jedoch von der an der Stelle vorgegebenen zweigeschossigen Bebauung abrücken.

Sanierung in der Clemensburse: Das katholische Studentenwohnheim neben der Clemenskirche hat 34 seiner 82 Wohneinheiten für knapp 1,1 Millionen Euro grundlegend saniert. Zimmer, Bäder und Küchen wurden innerhalb von fünf Monaten erneuert und mit neuen Möbeln ausgestattet. Rechtzeitig zum Semesterstart waren die Räume bezugsfertig. Für ein möbliertes Zimmer mit zehn bis zwölf Quadratmetern inklusive Internet und gemeinsam genutzten Küchen und Duschen zahlen Studenten in der Clemensburse 260 Euro Warmmiete. Der Trägerverein zahlt den Kredit 20 Jahre lang über die Mieteinnahmen.

Aus der Stadt Chili-Ausstellung im Berggarten - Achtung, feurig!
Juliane Kaune 29.10.2015
Aus der Stadt Verabschiedung von Georg Ruppelt - "Das Land kann stolz darauf sein"
Simon Benne 01.11.2015
Aus der Stadt Bereit für die Flüchtlinge - Der Deutsche Pavillon hat jetzt Zelte
29.10.2015