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Aus der Stadt Studie über Gewalt im Computer
Hannover Aus der Stadt Studie über Gewalt im Computer
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23:20 06.03.2010
Ein Teenager spielt das umstrittene Computerspiel „Counter-Strike“.
Ein Teenager spielt das umstrittene Computerspiel „Counter-Strike“. Quelle: dpa (Archiv)
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Computerspiele mit Gewaltinhalten beschäftigen die Forscher der Medizinischen Hochschule (MHH): Sie wollen herausfinden, welche Auswirkungen Spiele wie „Counter-Strike“ oder „Call of Duty“ auf Gefühlswelt und Sozialverhalten haben. Ein Team um Privatdozent Bert te Wildt von der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie startet eine Studie, in der die Hirnaktivitäten der Spieler untersucht werden sollen.

Für die Erhebung suchen die Forscher Probanden. Melden können sich junge Männer zwischen 18 bis 30 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren jeden Tag durchschnittlich vier Stunden am Tag Computerspiele mit Gewaltszenen konsumieren. Als Vergleichsgruppe werden Teilnehmer derselben Altersgruppe gesucht, die keine Erfahrung mit diesen Spielen haben. Die Testpersonen müssen einen Fragebogen ausfüllen und sich einer Kernspintomographie unterziehen. Die Teilnahme dauert zweieinhalb Stunden und wird mit 50 Euro belohnt. Anmeldungen unter Telefon (01 51) 25 93 61 78 von 14 bis 18 Uhr oder per Mail: hake.maria@mh-hannover.de.

jk