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Aus der Stadt Suche nach Dekoration für Betonbrücke
Hannover Aus der Stadt Suche nach Dekoration für Betonbrücke
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10:16 11.10.2014
Die Raschplatzhochstraße soll nach Andoras Vorstellungen so aussehen. Quelle: Andora
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Hannover

Vorsprechen durften Künstler Andora, der sein Farbanstrichkonzept vorstellte, der Bauingenieur Matthias Kaulfersch, der Andoras Bemühungen aus technischer Sicht unterstützte, Raimund Bartella vom Deutschen Städtetag, der für eine Kunstkommission zur Qualitätssicherung der Gestaltung warb, und Lichtdesigner Johann Gielen, der seine Einschätzung zur Illumination einer Brücke gab.

Die Hochstraße wird derzeit aufwendig saniert. Die Mehrheit der Ratspolitik wünscht sich, dass das Betonkonstrukt zugleich schöner wird. Wie das ohne hohen Kostenaufwand zu bewerkstelligen ist, darüber kann sich der Rat noch nicht einigen. Die Stadt ist der Ansicht, dass ein Anstrich, wie ihn Künstler Andora vorschlägt, zu teuer und zu gefährlich ist, weil Risse in der Brücke übersehen werden könnten.

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Eine Lichtinstallation wäre die andere Möglichkeit, der Brücke eine schönere Optik zu geben. Dazu gab Lichtdesigner Gielen seine Einschätzung ab, ohne jedoch konkret zu werden. „Ich möchte betonen, dass mein Vortrag lediglich eine Einordnung in die Thematik der Beleuchtung einer Brücke ist und keine konkreten Lösungsansätze geben soll“, sagte er. Laut Gielen sei eine Lichtinstallation grundsätzlich möglich. Wie genau diese im Falle der Hochstraße aussehen könnte und welche Kosten damit verbunden wären, konnte er aber nicht sagen. Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit der Straßenbeleuchtung müssten dabei aber berücksichtigt werden.

Die CDU zeigte sich beeindruckt von Andoras Konzept. SPD-Politikerin Belgin Zaman warnte vor zu hohen Kosten: „Angesichts der Haushaltslage müssen wir abwägen, ob wir eine Million Euro für die Umgestaltung investieren wollen.“

Von Diana Koschorreck

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