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Aus der Stadt Konzerte in Hannovers Wohnzimmern
Hannover Aus der Stadt Konzerte in Hannovers Wohnzimmern
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20:42 21.11.2014
Von Sabine Gurol
Das Wohnzimmer wird zur Bühne.
Das Wohnzimmer wird zur Bühne. Quelle: Jakob von Siebenthal
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Hannover

Egal ob Pop, Rock, Klassik, Jazz, a-capella oder instrumental: Musik ist dazu da, um geteilt zu werden. Am Sonnabend passiert das auf eine ganz besondere Weise. Zum niedersächsischen Tag der Hausmusik werden Hannovers Wohnzimmer zum Konzertsaal. Die Botschaft: Auch auf der kleinsten Bühne ist Platz für große Klänge.

Bereits seit einem Jahr läuft die Kampagne der Musikland Niedersachsen gGmbH unter dem Namen „Heimvorteil“, mit dem Tag der Hausmusik erreicht sie nun ihren Höhepunkt. In ganz Niedersachsen werden etwa 80 Haus- und Wohnzimmerkonzerte über die Bühne gehen - in Hannover sind es allein 25. Weil nicht jeder das große Publikum liebt - und der Platz im eigenen Wohnzimmer oft begrenzt ist, beschränken einige Musiker die Zuhörer auf Freunde und Familie. Viele andere Hannoveraner öffnen ihre Türen für alle, die Lust auf das gemeinsame Musizieren haben.

Offiziell eröffnet wird der Musiktag im Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Auftaktkonzert bestreitet das Duo Oblivión mit Gesang und Akkordeonklängen. Danach geht es in der gesamten Stadt mit einer bunten Mischung weiter. Professionelle Künstler, aber auch Hobbymusiker laden zum Musikerlebnis. In der Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße musiziert die Musikschule ab 11 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr findet dort auch ein Workshop zum Thema „Dirigierte Improvisation“ statt. Es geht aber auch ohne Instrument: In der Limmerstraße wird um 17 Uhr ein offenes Singen veranstaltet. Auch das Studentenwerk beteiligt sich an der Aktion. In der Wilhelm-Busch-Straße gibt es ab 16.45 Uhr Musik quer durch alle Genres.

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